Zwei der drei Common-Goal-Mitglieder des VfB: Daniel Didavi und Alexander Esswein (re.) Foto: Baumann

Insgesamt beteiligen sich mittlerweile 69 Fußballerinnen und Fußballer weltweit an der von Juan Mata (Manchester United) mitgründeten Spendeninitiative Common Goal – drei davon spielen beim VfB Stuttgart.

La Manga - Shinji Kagawa von Borussia Dortmund würde gut zum VfB Stuttgart passen. Genau wie Mats Hummels, Serge Gnabry (beide FC Bayern München) und der Trainer Julian Nagelsmann (1899 Hoffenheim). Denn sie alle sind Mitglied bei Common Goal und spenden ein Prozent ihres Jahresgehalts für soziale Projekte mit Fußballbezug. Insgesamt beteiligen sich mittlerweile 69 Fußballerinnen und Fußballer weltweit an der von dem Spanier Juan Mata (Manchester United) mitgründeten Initiative – drei davon spielen beim VfB, der somit der FC Common Goal der Bundesliga ist.

Alexander Esswein: „Mir geht es so gut, ich wollte einfach etwas zurückgeben“

Zur Stuttgarter Fraktion mit Dennis Aogo und Daniel Didavi hat sich in diesem Winter noch der von Hertha BSC ausgeliehene Alexander Esswein gesellt. Der 28-jährige Neue beim VfB sieht die Verantwortung, etwas Gutes zu tun mit dem guten Geld, dass er als Fußballprofi verdient. „Die Geburt meiner Tochter war eine Initialzündung, etwas zurückzugeben. Der Fußball hat mir so viel gegeben, mir geht es so gut, mir geht es überdurchschnittlich gut, ich wollte einfach etwas zurückgeben“, sagt Alexander Esswein, der bis Samstag mit den Stuttgartern ein Trainingslager in La Manga absolvierte.

Common Goal habe ihn einfach angesprochen, erklärt der neue VfB-Flügelflitzer. Seit November 2017 ist der er Mitglied. Die Hälfte seines Spendenprozents geht in den allgemeinen Fonds der Initiative, die andere Hälfte ist Kickfair aus Ostfildern zugedacht. Dabei handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, der Straßenfußball nutzt, um Projekte zur Bildung und sozialen Integration anzustoßen.

Daniel Didavi: „Für mich ist es selbstverständlich etwas abzugeben“

Die Beweggründe bei Daniel Didavi sind die gleichen. „Fußballer verdienen sehr viel Geld, zu viel Geld für einen Menschen eigentlich. Wenn du so viel Geld hast, liegt es an dir, was du damit machst“, sagt der ebenfalls 28-jährige. „Für mich ist es selbstverständlich etwas abzugeben. Du musst einfach was tun für die Menschheit, denn es gibt einfach zu viele Probleme auf der Welt.“ Der Nürtinger, dessen Vater aus dem Benin stammt, unterstützt ein Projekt in Nigeria und ein Projekt in Südafrika. „Jeder Mensch, der sehr viel Geld hat, mehr als er ausgeben kann, der sollte etwas spenden, der sollte etwas zurückgeben“, findet Daniel Didavi.

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