Wolfgang Dietrich wurde im Oktober 2016 Präsident des VfB Stuttgart – und muss nun den Wiederaufstieg planen. Foto: Baumann

Direkt nach der Partie beim 1. FC Union Berlin wollte sich Wolfgang Dietrich nicht zum Abstieg des VfB Stuttgart äußern. Wenig später wandte sich der Präsident via Vereinshomepage an Mitglieder und Fans.

Stuttgart - Der Präsident war erst einmal sprachlos. Unmittelbar nach dem 0:0 bei Union Berlin wollte Wolfgang Dietrich nichts sagen. Später meldete sich der Chef des VfB Stuttgart auf der Internetseite des Clubs aber zu Wort: „Der heutige Abend ist das absolut bittere Ende einer Bundesliga-Saison, in der aus sportlicher Sicht praktisch alles schiefgegangen ist, was schiefgehen konnte. Wir sind vom ersten Pflichtspiel an in einen Negativstrudel geraten, aus dem wir uns trotz großer Anstrengungen nicht befreien konnten.“

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Und weiter: „Wir sind mit dem Ziel in die Saison gestartet, uns sportlich weiter zu stabilisieren und jetzt entsprechend schwer geschockt über den nunmehr feststehenden Abstieg. Alle VfBler werden eine gewisse Zeit benötigen, um diesen Schock zu verarbeiten. Aber wir werden definitiv wieder aufstehen und alles daransetzen, den VfB wieder zurück in die Bundesliga zu führen! Die wirtschaftlichen sowie strukturellen Voraussetzungen dafür sind gegeben, die Aufarbeitung dieser Spielzeit läuft bereits und die sportlichen Weichen für die Zukunft werden ebenfalls schon gestellt. Der VfB steigt wieder auf!“

Gentner sieht den VfB gerüstet

Der Kapitän Christian Gentner gab einen Einblick in die Kabine: „Es ist hart, erwachsene Männer verdrücken in der Kabine Tränen. Der Wiederaufstieg muss das Ziel dieses großen Clubs sein. Die Strukturen sind besser als beim Abstieg 2016. Ich hoffe, dass Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat die richtigen Entscheidungen treffen.“

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