Neuer Spielführer des VfB Stuttgart: Gonzalo Castro (links, im Duell mit Noel Niemann) trägt die Kapitänsbinde im Testspiel gegen Armina Bielefeld Foto: Baumann

Zum Abschluss des Trainingslagers in Kitzbühel sichert sich der VfB Stuttgart mit einem 2:0-Sieg gegen Mitaufsteiger Arminia Bielefeld den Turniersieg des „Helden-Cups“ .

Kufstein - Der VfB Stuttgart bekam es zum Abschluss des Trainingslagers in Kitzbühel/Tirol im Rahmen des „Helden-Cups“ mit Mitaufsteiger Arminia Bielefeld zu tun. In Kufstein fand die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo gegen einen eher abwartend agierenden Gegner gut ins Spiel. Mit aggressivem Pressing stellte man den Gegner immer wieder vor Probleme. Allerdings benötigten die Stuttgarter eine ganze Weile, um aus der Spiel- und Ballkontrolle etwas Zählbares zu entwickeln.

Nach 20 Minuten brach Daniel Didavi in den Strafraum durch und die Bielefelder Abwehr wusste sich nicht anders zu helfen, als ihn von den Beinen zu holen. Nicolas Gonzalez trat an – und verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt in die linke untere Ecke. Arminen-Keeper Stefan Ortega hatte keine Abwehrchance.

Matarazzo sehr zufrieden

Der VfB blieb auch nach dem Führungstreffer griffig. Immer wieder agierte die Matarazzo-Elf mit intensivem Mittelfeld-Pressing. Das zweite Tor gelang dem VfB mit dem Pausenpfiff. Die Roten spielten sich nach vorne durch, Mateo Klimowicz bediente Daniel Didavi – und der Routinier verwandelte die Vorlage des Argentiniers gekonnt in das rechte Kreuzeck zur 2:0-Führung.

Nach Wiederbeginn kam Innenverteidiger Marc Oliver Kempf wie angekündigt zu seinem ersten Einsatz unter Wettkampfbedingungen seit seiner Schulterverletzung. Der VfB blieb trotz vieler Wechsel stabil und brachte diese Führung letztlich verdient über die Zeit. „Ich war sehr zufrieden mit dem Auftritt. Die Jungs waren voll da. Wir haben vieles umgesetzt, was wir trainiert haben“, bilanzierte Matarazzo.

VfB spendet Siegprämie

Der Coach bestätigte dann auch, was sich bei Spielbeginn abzeichnete: Gonzalo Castro ist der neue Kapitän des Stuttgarter Bundesligisten. Der 33 Jahre alte Routinier, der die Binde vom bisherigen Spielführer Marc Oliver Kempf übernimmt, wurde vom Trainer bestimmt.

Sportchef Sven Mislintat zeigte sich ebenfalls zufrieden. „Wir haben ein intensives Trainingslager absolviert und uns in den Duellen mit den direkten Konkurrenten aus der letzten Saison verdient durchgesetzt“. Durch die beiden Siege gegen Hamburg und Bielefeld sicherte sich der VfB den Turniersieg.

Die Siegprämie von 30.000 Euro spenden die Schwaben an die Nachsorgeklinik Tannheim, mit der der VfB Stuttgart seit vielen Jahren eine enge Verbindung pflegt. Für den Tross ging es direkt nach Abpfiff nach Stuttgart. Das Team bekommt zwei freie Tage und nimmt am Dienstag das Training wieder auf.

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