In Rostock erlebt Pellegrino Matarazzo seinen ersten Saisonstart als Cheftrainer. Foto: imago

Auch von den vielen Verletzungen lässt sich Pellegrino Matarazzo nicht beirren. Der Coach des VfB Stuttgart geht optimistisch ins Pokalspiel in Rostock. Wen er aufstellen könnte, erfahren Sie hier.

Stuttgart - Die Verletztenliste ist lang beim Aufsteiger: In Nicolas Gonzalez, Mateo Klimowicz, Konstantinos Mavropanos, Philipp Förster, Lilian Egloff, Erik Thommy, Clinton Mola und Maxime Awoudja steht dem VfB-Cheftrainer Pellegrino Matarazzo ein ganzes Arsenal an Spielern nicht zur Verfügung. Jetzt meldet sich vor der Pokalpartie an diesem Sonntag (15.30 Uhr/Liveticker) bei Drittligist Hansa Rostock in Borna Sosa ein weiterer Profi als nicht spielfähig.

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Der Linksverteidiger kam mit Knieschmerzen von seiner Länderspielreise mit der U 21 Kroatiens zurück. „Es ist nichts Strukturelles. Aber er wird nicht auflaufen können“, sagt Matarazzo, der sich immerhin über die Rückkehr von Roberto Massimo freuen darf. Der schnelle Außenspieler hat seine Verletzung aus dem Testspiel gegen den FC Liverpool (0:3) auskuriert – und könnte auf der rechten Stuttgarter Seite vor Pascal Stenzel auch gleich eine Option für die Startelf sein.

„Uns erwartet ein defensivstarker, unangenehmer Gegner, der mutig auftritt“, sagt Matarazzo über den Gastgeber Hansa Rostock, der 7500 Fans ins Stadion lassen darf und der mit seinen Kontertaktik bereits vor zwei Jahren beim 2:0-Sieg über den damals von Tayfun Korkut trainierten VfB siegreich vom Platz ging. In der Vorsaison allerdings hatte der VfB beim 1:0 an der Ostsee das bessere Ende für sich.

Matarazzo geht mit Vorfreude in die Saison

„Wir haben Schritte nach vorne gemacht. Die Gesamtentwicklung ist positiv, denn wir können bei der Trainingsarbeit jetzt tiefer ins Detail gehen – und können das Grobe weglassen“, sagt Matarazzo, der der Vorbereitung seines Teams auf die neue Saison die Schulnote 2 geben würde. „Die Qualität des Kaders ist gut. Die Mannschaft ist zudem noch näher zusammengerückt“, sagt der Trainer: „Die vielen Verletzungen sind natürlich ganz bitter.“

Dennoch geht Matarazzo („Der Aufstieg hat sich auf meine Arbeit nicht ausgewirkt – ich fühle mich nicht anders als vorher“) mit viel Vorfreude in die neue Saison. Medial hat sich der Trainer in den vergangenen Tagen nach eigener Aussage komplett ausgeklinkt, er liest daher momentan keine Zeitung und stöbert auch nicht im Internet. „Für mich ist nicht wichtig, was im Umfeld des Vereins und der Mannschaft los ist“, sagt der 42-Jährige. „Ich will wissen, was im Kern der Mannschaft passiert.“

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