Mario Gomez (rechts) und Gonzalo Castro vom VfB Stuttgart wollen es in dieser Saison im DFB-Pokal beim FC Hansa Rostock besser machen. Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart tritt an diesem Montagabend in der ersten Runde des DFB-Pokals beim FC Hansa Rostock an. Wir haben alles Wissenswerte rund um die Partie zusammengefasst.

Stuttgart - An diesem Wochenende wird die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ausgespielt. Der VfB Stuttgart reist dabei an die Ostsee und trifft – wie schon in der Vorsaison – auf Hansa Rostock. Die Schwaben wollen es dieses Mal besser machen, setzte es doch vor rund einem Jahr eine bittere 0:2-Niederlage. Wir fassen alles Wissenswerte rund um die Partie kompakt zusammen.

Lesen Sie hier: Mario Gomez und Philipp Klement im DFB-Pokal einsatzfähig

Anpfiff: Montag, 18.30 Uhr. Hier gibt es den VfB-Liveticker.

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Assistenten: Holger Henschel, Max Burda (Seitenlinie), Viatcheslav Paltchikov (Vierter Offizieller)

Kein Videobeweis: Das Schiedsrichtergespann muss am Montagabend auf den Videoassistenten verzichten. Denn im DFB-Pokal kommt der Videobeweis erst ab dem Achtelfinale zum Einsatz.

Wetter: Laut Wettervorhersage wird es am Montag in Rostock bewölkt und trocken mit Temperaturen um die 24 Grad Celsius.

Aus unserem Plus-Angebot: Das ist der erste Engländer des VfB Stuttgart

Unterstützung: Die Mannschaft von Cheftrainer Tim Walter wird am Montagabend von gut 1.600 Fans unterstützt. Es stehen noch Gästekarten an der Tageskasse vor Ort zur Verfügung.

Lange Anfahrt: Auf die VfB-Fans wartet eine der längsten Auswärtsfahrten der Saison 2019/2020. Ganze 620,93 Kilometer Luftlinie liegen zwischen der Mercedes-Benz Arena in Cannstatt und dem Ostseestadion in Rostock. Selbst das Holstein-Stadion von Ligakonkurrent Kiel liegt mit 620,81 Kilometern Luftlinie einen Hauch näher.

Pressekonferenz des VfB im Video:

Zitat zum Spiel: „Das Los ist eben das Los. Ich sehe überhaupt keine Gefahr, denn wir haben schon zwei Spiele gehabt, anders als letzte Saison. Wir fahren da hin, um zu gewinnen.“ (VfB-Trainer Tim Walter)

Offizieller Hashtag: #FCHVfB

Übertragung: Live ist die Partie bei Sky zu sehen. Lesen Sie hier, welche Kneipen und Bars in Stuttgart und Region die Partie übertragen.

Statistik: Die Duelle zwischen Stuttgart und Hansa Rostock haben eine gewisse Tradition. Insgesamt gab es 28 Begegnungen in der Bundesliga und dem DFB-Pokal, der VfB führt dabei mit einer Bilanz von elf Siegen, neun Unentschieden und acht Niederlagen bei einem Torverhältnis von 49:36. Die Heimbilanz der Schwaben ist noch stärker. Zwölf Spiele, neun Siege, drei Unentschieden und keine Niederlage bei 29:8 Toren weist die Datenbank hier aus. Auswärts hingegen sieht es für die Weiß-Roten mau aus: In 16 Partien im Ostseestadion gab es lediglich zwei Siege und sechs Remis; bei einem Torverhältnis von 20:28 ging der VfB auswärts gegen Hansa achtmal als Verlierer vom Platz. Übrigens : In unserem Datencenter finden Sie Echtzeit-Statistiken rund um die VfB-Spiele.

Alte Bekannte: Mit Pascal Breier hat Hansa Rostock einen Stürmer mit VfB-Vergangenheit in seinen Reihen. Der 27-Jährige durchlief sowohl die U17 als auch die U19 am Neckar. Für die zweite Mannschaft des VfB bestritt Pascal Breier von 2010 bis 2017 insgesamt 107 Partien in der 3. Liga (14 Tore) und 48 Spiele in der Regionalliga Südwest (22 Tore). In der Saison 2012/2013 sowie zwischen 2015 und 2017 trug der gebürtige Nürtinger das Trikot der SG Sonnenhof Großaspach. Auf der anderen Seite kehrt Philipp Klement an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der Mittelfeldspieler wurde mit 19 Jahren an den FC Hansa Rostock ausgeliehen und lief 2013 in zehn Drittligapartien für die Norddeutschen auf (ein Tor, eine Vorlage).

Regeln: Ab dem 1. Juni gelten weltweit modifizierte Fußballregeln. Das International Football Association Board (IFAB), will mit den diesjährigen Neuerungen das Spiel „noch attraktiver und fairer“ machen, heißt es in einer Mitteilung. Zu den wichtigsten Änderungen gehört, dass die Seitenwahl vor dem Spielbeginn eigentlich keine mehr ist. Der Kapitän der Mannschaft, die den Münzwurf gewinnt, kann zwischen Ballbesitz und Spielfeldseite wählen.

Neu ist auch, dass auch Trainer und Teamoffizielle auf der Bank Gelb oder Rot sehen können. Zudem muss ein Spieler, der ausgewechselt wird, das Spielfeld über die nächste Begrenzungslinie verlassen, nicht mehr über die Seitenlinie zwischen den Trainerbänken. So soll das „Zeit schinden“ unterbunden werden. Außerdem: Bei Abstößen und Freistößen im eigenen Strafraum muss der Ball den Strafraum nicht verlassen. Auch so will man das Spiel „schneller und flüssiger“ gestalten.

Die umfassendste Regeländerung betrifft dieses Jahr das Handspiel. Neu ist zunächst: Wird ein Treffer mit Hand oder Arm erzielt, ist dieser prinzipiell irregulär. Es reicht sogar schon, wenn der Spieler mit Hand oder Arm in Ballbesitz kommt und sich so „einen klaren Vorteil verschafft“, etwa zu einer Torchance kommt - ganz egal, ob das Handspiel absichtlich erfolgte oder nicht. Eine vollständige Übersicht der Regeländerungen findet sich hier auf der offiziellen DFB-Seite.

Podcast zum Spiel:

Lesen Sie hier: Der Spieltagsblog unserer Redaktion zum Pokalspiel

Vom Tag der Pressekonferenz bis zum Tag nach dem Spiel halten wir Sie hier auf dem Laufenden rund um die Partie des VfB Stuttgart.

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