Sven Schipplock (rechts) erzielte die zwischenzeitliche Führung für den VfB Stuttgart in Bern. Foto: Pressefoto Baumann/Alexander Keppler

Vor zehn Jahren bestritt der VfB Stuttgart eines der denkwürdigsten Spiele seiner Europapokal-Geschichte. Wir blicken zurück auf den völlig verschneiten Abend im Berner Wankdorfstadion.

Stuttgart - Pünktlich zum 1. Dezember fällt in Stuttgart und Umgebung der erste Schnee dieses Winters. Fans des VfB Stuttgart erinnern sich gerne zurück an einen unvergesslichen Abend vor zehn Jahren. Denn just am 1. Dezember 2010 bestritt der Club aus Cannstatt im Wankdorfstadion von Bern eines der kuriosesten und denkwürdigsten Europapokal-Spiele seiner Vereinsgeschichte.

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Mehrere Tausend Anhänger waren den Weiß-Roten in die Schweizer Hauptstadt gefolgt, um der Partie in der Europa League beizuwohnen. Aus sportlicher Sicht war die Begegnung zwar unbedeutend – schließlich hatte die Mannschaft von Jens Keller das Erreichen der K.o.-Runde bereits an den vier Gruppenspieltagen zuvor unter Dach und Fach gebracht. Dennoch ließen es sich zahlreiche Fans nicht nehmen, den Ort des deutschen WM-Triumphs von 1954 zu besuchen.

Marc Ziegler greift zur Schneeschaufel

Was die 18.627 Zuschauer dann auf dem Platz zu sehen bekamen, werden die meisten bis heute gewiss nicht vergessen. Zunächst wurde die Partie wegen starker Schneefälle rund 30 Minuten später angepfiffen. In der ersten und zweiten Halbzeit gab es wegen Schneeräumungen jeweils Unterbrechungen. Selbst VfB-Torhüter Marc Ziegler griff mehrfach zur Schaufel und befreite seinen Strafraum von den Schneemassen, während die Vorderleute um Halt auf dem weißen Geläuf rangen.

Dennoch ergab sich eine muntere und torreiche Partie. Wir haben im Archiv gekramt und die besten Bilder von diesem denkwürdigen Europapokal-Abend im Berner Wankdorfstadion zusammengetragen. Klicken Sie sich durch!

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