Macht Platz: Thomas de Maizière tritt sein Amt als Innenminister ab. Foto: dpa

Eine neue Regierung bedeutet immer neues Personal. Einige Spitzenpolitiker von CDU und SPD haben bereits ihren Rückzug angekündigt. Andere gehen ungewollt leer aus.

Berlin - Im Geschacher um die Posten in der schwarz-roten Bundesregierung gilt die SPD als Gewinner. Die Besetzung der einzelnen Ministerien ist zwar noch nicht abschließend geklärt, einige Personalentscheidungen gelten aber als so gut wie sicher. An die Sozialdemokraten gehen laut Koalitionsvertrag die Schlüsselressorts Außen- und Finanzministerium sowie das Ressort für Arbeit und Soziales, die CSU kann sich über das um den Bereich „Heimat“ ergänzte Innenministerium freuen. Die CDU musste dagegen Abstriche machen.

Einige Gesichter werden im neuen Kabinett nicht mehr auftauchen. Innenminister Thomas de Maizière wollte sich im Gerangel um die Posten nicht einmischen und hat seinen Rückzug bereits verkündet. Der große Verlierer des Personalkarussells ist aber ein anderer. Sigmar Gabriel war Parteivorsitzender, Wirtschafts- und Außenminister sowie Vizekanzler. Das war einmal. Trotz großer Beliebtheit in der Bevölkerung ist er auf Seiten der SPD nicht mehr für ein Ministeramt vorgesehen.

Wer ansonsten sein Ministeramt abgeben muss, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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