Auf der nächsten VfB-Mitgliederversammlung wird es zur Nachwahl für den vakanten Präsidiumsposten kommen. Foto: Baumann/Hansjürgen Britsch

Die Nachfolge des zurückgetreten Christian Riethmüller kann auf der nächsten Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart konkret angegangen werden. Denn der Vereinsbeirat hat sich entschieden, wen er vorschlägt.

Der Vereinsbeirat des VfB Stuttgart hat in den vergangenen Tagen den Kandidaten für den vakanten Präsidiumsposten auf den Zahn gefühlt – in intensiven Gesprächen. Das Ergebnis: Andreas Grupp und Bertram Sugg werden auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten am 28. Juli zur Wahl gestellt. Einer von ihnen soll Christian Riethmüller nachfolgen, der im vergangenen April aus Präsidium und Aufsichtsrat zurückgetreten war.

Laut Satzung wären drei Kandidaten für die Nachwahl möglich gewesen, doch nach dem Abstimmungsprozess im Vereinsbeirat behaupteten sich von den ursprünglich sechs Bewerbern eindeutig Grupp und Sugg. Jan Bühler hatte seine Bewerbung bereits in der vergangenen Woche zurückgezogen. Martin Bizer, Michael Heydt und Michael Reichl wurden nicht nominiert.

In der Begründung heißt es, dass Grupp „mit seinem beruflichen Werdegang und damit verbundenen Kenntnissen über ein ideales Profil für das Präsidiumsamt“, verfügt. Er gehört einer Unternehmerfamilie an und ist im Management von Aldi Süd tätig. Sugg hat „mit seinem umfangreichen Wissen über den Verein und einer hohen Methodenkompetenz“ überzeugt. Zudem sei er gut in der Mitglieder- und Fanszene vernetzt. Sugg saß lange im Aufsichtsrat der VfB AG.