Wegen eines Unfalls auf der B10 bei Esslingen ging im Berufsverkehr nichts mehr. Foto: dpa

Wegen eines Unfalls auf der B10 bei Esslingen ist es im morgendlichen Berufsverkehr im Großraum Stuttgart zu massiven Behinderungen gekommen. Ein Auto hatte sich überschlagen, beide Fahrspuren mussten gesperrt werden.

Esslingen - Stillstand im Berufsverkehr im Großraum Stuttgart: Weil sich bei einem Überholmanöver am Freitagmorgen auf der Bundesstraße 10 ein Auto überschlagen hatte, waren beide Fahrspuren in Richtung Stuttgart voll gesperrt worden. Einer der Fahrer wurde bei dem Unfall nahe Oberesslingen (Kreis Esslingen) schwer verletzt, der andere blieb unversehrt.

Nach Polizeiangaben kam es auf der wichtigen Einfallstraße zu einem kilometerlangen Stau im Berufsverkehr. Bis nach Tübingen und Reichenbach hätten sich die Autos aneinandergereit, teilet ein Sprecher der Polizei mit. Auch die Ausweichstrecken seien überfüllt gewesen. Kurz nach 7.30 Uhr konnte die Streckensperrung zwar wieder aufgehoben werden, die Staus lösten sich in der Folge aber nur sehr langsam auf.

Zur genauen Unfallursache teilte die Polizei am Freitag mit, dass sich ein 53-jähriger Mann mit seinem VW Polo gegen 5.50 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der Bundesstraße in Richtung Stuttgart unterwegs gewesen war. Auf Höhe von Oberesslingen schloss ein gleichaltriger Mercedeslenker, laut Zeugenangaben, sehr dicht auf den Polo auf. Der VW Lenker bremste daraufhin sein Fahrzeug ab.

Anschließend wechselten zunächst beide auf die rechte Fahrspur und der Mercedeslenker setzte zum Überholen an. Danach scherte er mit seinem Fahrzeug vor dem VW Polo ein und bremste ebenfalls ab. Um eine Kollision zu vermeiden musste der VW Fahrer ausweichen und abbremsen. Hierbei verlor er die Kontrolle über sein Auto, geriet ins Schleudern und prallte gegen die rechte Leitplanke. Von dieser wurde das Fahrzeug abgewiesen, überschlug sich und blieb auf dem linken Fahrstreifen auf dem Dach liegen. Während dem Umherschleudern kam es zur Kollision mit dem Mercedes. Der verletzte VW Lenker musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.

An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 3000 Euro. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde von beiden Fahrern der Führerschein einbehalten. Deswegen musste nicht nur der total beschädigte ältere VW Polo sondern auch der Mercedes abgeschleppt werden

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