Zwei Schwaben unter sich: Cem Özdemir und Friedrich Schiller – mehr dazu in unserer Bildergalerie Foto: picture alliance//Bernd von Jutrczenka

An diesem Sonntag hält der in Urach geborene Grünen-Politiker in Marbach die Schiller-Rede. Wir haben ihn schon einmal vorab gefragt, was ihn außer der schwäbischen Herkunft mit dem Dichterheros verbindet. In unserer Bildergalerie finden Sie die Antworten.

Stuttgart - Es waren sehr beklemmende Dinge, die zuletzt Cem Özdemir in die Schlagzeilen gerückt haben. Die Morddrohungen rechtsextremer Kreise gegen ihn und seine Parteifreundin Claudia Roth lassen eher an Heinrich Heine und an Deutschland als ein finsteres, endloses Wintermärchen denken. Doch wenn jemand davon überzeugt war, dass Kunst und Literatur die politischen Verhältnisse zum Besseren wenden können, dann war das Friedrich Schiller.

Merkwürdiges Frauenbild

Jedes Jahr am 10. November, dem Geburtstag des Dichters, halten Prominente aus Politik und Kultur im Deutschen Literaturarchiv in Marbach die Schillerrede. Zwei amtierende Bundespräsidenten, Richard von Weizsäcker und Johannes Rau, waren darunter, Literaturnobelpreisträger wie Orhan Pamuk. Dieses Jahr erging die Einladung an Cem Özdemir.

In der Nähe von Özdemirs Geburtsort Urach liegt die Schillerhöhle. Doch die erste Begegnung fand woanders statt. Zur Einstimmung auf den Auftritt des Grünen-Politikers auf der Marbacher Schillerhöhe haben wir ihm acht Fragen gestellt. Trotz erheblichen Termindrucks war er sofort bereit, sie zu beantworten. Über Schillers Frauenbild, was Schwaben verbindet und warum Cem Özdemir wohl eher nicht mit dem türkischen Staatspräsidenten einen Lesezirkel gründen wird – klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

Die Veranstaltung mit Cem Özdemir findet am 10. November um 11 Uhr im Deutschen Literaturarchiv im Marbach statt.

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