Das Göttinger Ermittlerduo Charlotte Lindholm (rechts) und Anaïs Schmitz mussten sich mit einem Geheimprojekt befassen. Foto: imago images/Hubert Jelinek

Hightech-Waffen zur Gedankenkontrolle und ein traumatisierter Bundeswehrsoldat: Der zweite Göttinger Tatort traute sich was. Die Reaktionen im Netz fallen unterschiedlich aus.

Stuttgart - Im zweiten Fall des Göttinger Ermittlerduos Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) und Anaïs Schmitz (Florence Kasumba) kehrt ein Bundeswehrsoldat traumatisiert aus seinem Einsatz in Mali zurück. Der Tatort „Krieg im Kopf“ beginnt mit einer dramatischen Geiselnahme und handelt von Waffenexperimenten mittels Schallwellen, wie sie der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA im Geheimprojekt „MKUltra“ erprobte.

Drehbuchautor Christian Jeltsch spinnt die Idee solcher Hightech-Waffen weiter und konzipiert einen Helm, der die Emotionen und das Handeln der tragenden Person leitet. Auf Twitter sorgte die Folge für unterschiedliche Reaktionen.

Dieser Nutzer fühlte sich durch den Tatort an die derzeitige Corona-Krise erinnert.

Hier wird noch über den „Tatort“ in Zeiten von Corona gewitzelt.

Der futuristisch anmutende Helm weckte auch andere Sci-Fi-Erinnerungen.

Wohl wenig realistisch fand dieser Nutzer die dargestellte Militärtechnik.

Aluhut gleich Verschwörungstheorien – die Gedankenkontrolle via Hightech kam nicht bei allen Zuschauern gut an.

Diesem Nutzer war es auch zu viel des Guten und vor allem zu nah an existierenden Verschwörungstheorien zum 5G-Netzausbau für den Mobilfunk. Einen Faktencheck des unabhängigen Recherchekollektivs Correctiv zu dem Thema lesen Sie hier.

Auch das Bild der Bundeswehr war in den Augen dieser Nutzerin nicht immer vorteilhaft.

Mikrowellen? Bei diesem Zuschauer knurrte der Magen.

Immerhin: Fast zehn Millionen Menschen schauten den Göttinger Krimi am Sonntagabend: Ein Marktanteil von 25 Prozent.

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