Vor allem im Team Bora ist das deutsche Element stark. Foto: AP

Der erste Teil der Tour de France ist vorbei. Die deutschen Starter sind zwar noch ohne Etappensieg, dennoch kann sich ihre Bilanz sehen lassen. Was vor allem an ihrem besten Rundfahrer liegt.

Albi - Eine Tour de France ohne deutschen Etappensieger gab es zuletzt 2010. Seither schlugen Marcel Kittel, Andre Greipel, Tony Martin und vor einem Jahr John Degenkolb auf der Pflasterstein-Etappe nach Roubaix in schöner Regelmäßigkeit zu. Rekordjahr war 2014 mit sieben Tageserfolgen, aber auch 2013 (6), 2015 (6) und 2017 (5) lief es prächtig. Anders als in diesem Jahr. Ohne Marcel Kittel (pausiert) und John Degenkolb (nicht nominiert) fehlt es den Deutschen vor allem in den Sprints an Durchsetzungsvermögen.

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Es könnte also gut sein, dass die schwarz-rot-goldene Fraktion bei dieser Frankreich-Rundfahrt leer ausgeht – zumindest was die Zahl der Etappensiege angeht. Denn ihre Bilanz bei der Tour 2019 kann sich bisher auf jeden Fall sehen lassen, was vor allem an ihrem besten Rundfahrer liegt: Emanuel Buchmann ist aktuell Fünfter der Gesamtwertung. Der 26-jährige Ravensburger aus dem deutschen Rennstall Bora-hansgrohe will nun auch in den Pyrenäen und den Alpen eine starke Rolle spielen. Sein Ziel ist, als einer der zehn Besten in Paris anzukommen. Und vielleicht ist ja sogar noch etwas mehr drin...

In unserer Bildergalerie geben wir einen Überblick, wie sich die deutschen Radprofis auf den ersten zehn Etappen der Tour de France 2019 geschlagen haben.

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