Der tödlich Verunglückte war ein Schüler an der Fachhochschule der Polizei (Symbolbild). Foto: dpa-Zentralbild

In Sachsen-Anhalt bricht ein Mann in ein Mehrfamilienhaus ein. Als er ertappt wird, flüchtet er und stürzt von einer Dachterrasse zwölf Meter in die Tiefe. Die Polizei stellt fest: Es war ein angehender Kollege.

Halle - Ein mutmaßlicher Einbrecher ist in Halle (Sachsen-Anhalt) bei einem Fluchtversuch gestorben - kurze Zeit später stellte die Polizei fest, dass er ein angehender Kollege war. Der 24-Jährige habe seit 2016 an der Fachhochschule der Polizei in Aschersleben seine Ausbildung gemacht. Das teilte die Polizei am Montag mit, zuvor hatten „Mitteldeutsche Zeitung“ und „Bild“-Zeitung berichtet.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der 24-Jährige am Sonntagmorgen zunächst in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingedrungen. Dort sei er von zwei Bewohnern ertappt worden. Als die beiden versuchten, ihn festzuhalten, flüchtete er im Hausflur nach oben bis auf eine Dachterrasse. Von dort sei der Mann zwölf Meter in die Tiefe gestürzt, als er vermutlich seine Flucht fortsetzen wollte. Rettungskräfte versuchten vergeblich, ihn wiederzubeleben.

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