Bei einer Übung am Stuttgarter Hauptbahnhof wird 2017 das Zusammenspiel der Einsatzkräfte trainiert. Foto: dpa

Mit verschiedenen Großübungen wollen sich die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg auch 2019 auf mögliche Notfälle vorbereiten. Es geht unter anderem um die Terrorismus-Abwehr und Cyberangriffe.

Stuttgart - Mit verschiedenen Großübungen wollen sich die Sicherheitsbehörden in Baden-Württemberg auch 2019 auf mögliche Notfälle vorbereiten. Wie es am Dienstag in einer Mitteilung des Staatsministeriums in Stuttgart hieß, geht es dabei etwa um Cybersicherheit, Strahlenschutz, und Terrorismusabwehr.

Schon für den 13. April ist eine sogenannte Notfallstationsübung mit Blick auf den Strahlenschutz in Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) geplant. „Es ist uns wichtig, dass wir auf den Ernstfall so gut wie möglich vorbereitet sind, auch wenn wir inständig hoffen, dass er nicht eintritt“, wird Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zitiert.

2000 Einsatzkräfte üben die Terrorismus-Abwehr

Nach Einschätzung von Innenminister Thomas Strobl (CDU) ist die Sicherheitsarchitektur des Landes etwa durch den internationalen Terrorismus herausgefordert. Daher ist vom 17. bis 19. Oktober eine Terrorismus-Abwehr-Übung in Stetten am kalten Markt geplant. Etwa 2000 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Polizei und Bundeswehr sollen mitwirken. Eine „bioterroristische Vollübung“ ist außerdem für den 26. September in Mannheim vorgesehen.

Aus Sicht der Landesregierung sind Vorkehrungen auch mit Blick auf Cyberkriminalität notwendig. Daher sind für dieses Jahr zwei Übungen vom Landeskriminalamt vorgesehen. Dabei geht es um mögliche Cyberangriffe auf die Bereiche Gesundheit und Energie. „Darüber hinaus können wir nach wie vor Opfer klassischer Großschadenslagen durch Gasmangel, Stromausfall oder Unwetter werden“, hieß es von Innenminister Strobl. 2020 ist daher eine Stabsrahmenübung Gasmangellage des Regierungspräsidiums Tübingen geplant.

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