Auch Ben Becker ist mit von der Partie – aber als Kommissar aus Oberhausen, nicht als seine zweimal aufgetauchte „Tatort“-Figur aus den Lena-Odenthal-Krimis. Foto: WDR/Tom Trambow

„Das Team“ ist mal wieder ein „Tatort“-Experiment: sieben Kommissare und kein Drehbuch. Es gibt vertraute Gesichter und neue Gesichter.

Dortmund - Polizisten haben im Berufsalltag nicht mit den nettesten Seiten ihrer Mitmenschen zu tun. Das kann, wie uns einige „Tatort“-Ermittler zuverlässig vorführen, auf den Umgang mit allen und jedem durchschlagen. Das Gegenüber ist jemand, der grundsätzlich verdächtig ist, vermutlich lügt und garantiert etwas verschwiegt und aller Erfahrung nach in der richtigen Situation zu allem fähig ist. In „Das Team“ bekommen die Beamten üppig Gelegenheit, ihr Misstrauen auf ihre Kollegen zu richten.

Der Grundplot handelt von einem Ausnahmezustand bei Nordrhein-Westfalens Polizei: Schon vier Ermittler unterschiedlicher Dienststellen sind ermordet worden. Der Polizeipräsident lädt also sieben Kommissare aus dem ganzen Land in ein leer stehendes Hotel ein, um die Lage zu erörtern. Mit dabei sind Faber und Bönisch aus Dortmund und Nadeshda Krusenstern aus Münster.

Schütte kennt sich aus mit Improvisationsarbeit, er hat so unter anderem „Klassentreffen“ gedreht. Den Menschen vor der „Team“-Kamera merkt man an, dass sie Spaß an der Aufgabe hatten: Anna Schudt, Friederike Kempter, Jörg Hartmann, Ben Becker, Nicholas Ofczarek, Charly Hübner und Bjarne Mädel etwa. Manche Momente hier sind intensiver oder subtiler als ordentliche „Tatort“-Szenen nach Drehbuch.

Ausstrahlung: Mittwoch, 1. Januar 2020, 20.15 Uhr

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