Polizisten bewachen das James-Cook-Denkmal in Sydney. Foto: AP/Rick Rycroft

Zwei Aktivistinnen sind wegen einer Farbattacke auf ein Denkmal des britischen Entdeckers James Cook in Sydney festgesetzt worden. Auch in der Vorstadt Randwick wurde ein Cook-Denkmal verunstaltet.

Sydney - In Sydney sind zwei Aktivistinnen wegen einer Farbattacke auf ein Denkmal des britischen Entdeckers James Cook festgesetzt worden. Sie sollten wegen Beschädigung von Eigentum belangt werden und seien gegen Kaution entlassen worden, teilte ein Gericht am Sonntag mit.

Ein der beiden war Teilzeitmitarbeiterin des Grünen-Abgeordneten David Shoebridge. Dieser betonte, die Frau sei während des Angriffs auf die Statue am Samstag im Hyde Park nicht im Dienst gewesen. Auch in der Vorstadt Randwick wurde ein Cook-Denkmal verunstaltet. Cook lebte von 1728 bis 1779 und war 1770 im heutigen Syndey an Land gegangen aus dem später die britische Kolonie in Australien erwuchs.

Die Premierministerin von Neusüdwales, Gladys Berejiklian, sagte am Montag, sie erwäge, die Gesetze zum Schutz von Denkmälern zu verschärfen. „Ich hoffe ,es kommt nicht dazu und ich möchte betonen, dass es nur ein sehr, sehr kleiner Prozentsatz der Bevölkerung ist, der sich an solchen Aktionen beteiligt“, sagte sie. Die große Mehrheit nehme so etwas nicht hin. „Es ist respektlos, es ist unaustralisch“, sagte Berejiklian.

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