Die Polizei sicherte umfangreiches Beweismaterial. (Symbolbild) Foto: IMAGO/Maximilian Koch/IMAGO/Maximilian Koch

Die Polizei hat 17 Wohnungen in Freiburg, Lörrach und weiteren Orten im Süden Badens durchsucht. Die Ermittler suchten nach Datenträgern mit Kinderpornografie.

Wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie sind 17 Wohnungen in Südbaden durchsucht worden. Die Wohnungen befinden sich in Freiburg und den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen und Lörrach. Die verschiedenen Ermittlungsverfahren stehen nicht in einem direkten Zusammenhang zueinander, teilte das Polizeipräsidium Freiburg am Mittwoch mit. Die Razzia hatte bereits vergangenen Donnerstag (6. Juni) stattgefunden.

Konkret werden die Beschuldigten den Angaben zufolge verdächtigt, über WhatsApp, Facebook, Instagram und Snapchat kinderpornografische Bilder und Videos verbreitet zu haben. Sie sind zwischen 19 und 54 Jahre alt und haben die deutsche, afghanische, irakische, albanische, bulgarische und rumänische Staatsangehörigkeit, heißt es weiter. Die Polizei beschlagnahmte umfangreiches Beweismaterial, darunter 66 Datenträger. Die Auswertung der sichergestellten Geräte dauert an.