Eine Variation des Klassikers: P&G Mule im Paul & George. Foto: Lukas Jenkner

Wo gibt’s die besten Cocktails in Stuttgart? Welcher Barmann schwört auf welchen Gin? In unserer Kolumne „Stuttgarts Cocktail der Woche“ finden Sie die Antworten. Heute: ein P&G Mule im Paul & George.

Stuttgart - Es gibt Drinks, die eng verbunden sind mit ihrer Herkunft. Der P&G Mule im Paul & George ist genau so einer. Erfunden in der Bar im Leonhardsviertel, wird er nicht nur dort ausgeschenkt, sondern auch schon mal bei Veranstaltungen, bei denen die Herrschaften um Barchef Julian ihre mobile Bar aufbauen. So war der P&G Mule etwa auch bei der Jungen Nacht in der Staatsgalerie der Renner unter den hippen Party-Gästen.

Nun aber genug der Vorrede, um was handelt es sich? Um eine Abwandlung des klassischen Moscow Mule. Dieser gehört zu den sogenannten Highballs, enthält also neben einer Basisspirituose einen größeren Anteil an nicht-alkoholischen Zutaten. Der Alkoholanteil besteht aus Wodka, der nicht-alkoholische zur Hauptsache aus Ingwer-Limonade. Laut Legende entstand der Drink in den Vierzigern in den Vereinigten Staaten.

Diese ganze Historie darf man vor dem ersten Schluck aber gerne mal vergessen – vor allem geschmacklich. Denn dieser Twist des Klassikers ist wirklich anders! Statt der gewohnt scharf-würzigen Note, kommt dieser deutlich wärmer und milder daher. Und vor allem mit einer deutlich dominierenden Zutat, die beim Vorbild fehlt: Kamille.

Der P&G Mule wird aus hausgemachten Zutaten gemixt: einem mit Kamilleblüten infusioniertem Wodka, hausgemachter Ingwer-Limonade, frischem Limettensaft und als Topping Minze und Gurke. Ein Drink, der schmeckt und schick aussieht.

Anmerkung: Trinken Sie verantwortungsbewusst. Mehr Informationen finden Sie unter www.kontrolliertes-trinken.de. Für junge Menschen empfiehlt sich www.kenn-dein-limit.info.

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