„In angepasster Version“ will die Werner Guerrero Gruppe aus Kolumbien ihre Fahrrad-Pyramide bereits bei der Premiere auf dem Cannstatter Wasen zeigen. Die verletzten Artisten dürfen bereits am Donnerstag das Krankenhaus verlassen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Gute Nachricht aus dem Krankenhaus: Die Artisten, die im Weltweihnachtscircus abgestürzt sind, haben leichte Kopfverletzungen erlitten und kehren am Donnerstag in die Show zurück. Ihre Nummer wird bei der Premiere in reduzierter Form aufgeführt.

Stuttgart - Die große Zirkusfamilie auf dem Cannstatter Wasen ist erleichtert: Bereits am Donnerstag dürfen die kolumbianischen Artisten Christiano Baheba Celis und Yeraldi Adrada Hoyos, die zum Schock des Publikums bei der Vorpremiere am Mittwochabend aus etwa sieben Metern abgestürzt und minutenlang regelungslos liegen geblieben waren, das Krankenhaus verlassen. „Beide haben leichte Verletzungen am Kopf erlitten“, sagte Zirkussprecher Arnulf Woock unserer Zeitung, „es waren einige Stiche vonnöten.“ Zur Beobachtung hätten sie über Nacht im Krankenhaus bleiben müssen.

Nummer wird in angepasster Version gezeigt

Nach dem Unfall der Fahrrad-Pyramide der Werner Guerrero Gruppe aus Kolumbien bleibt der Auftritt der größten Hochseil-Truppe der Welt Teil des Premierenprogramms – in einer „angepassten“, also reduzierten Version. Vier der sieben Artisten waren abgestürzt und auf eine 15 Meter große Matratze unter dem Hochseil gefallen. Drei konnten sich oben halten. Die Freude im Weltweihnachtscircus ist groß, dass dieser Unfall glimpflich ausgegangen ist und die Weltrekordnummer im Programm bleibt, das bis zum 6. Januar aufgeführt wird.

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