Michael Branik mit seinen Patenkindern auf den Philippinen. Foto: Emmanuel

Auf den Philippinen sorgen sich die Patenkinder von Michael Branik um den schwer erkrankten Radiostar. Unserer Zeitung haben sie ein gemeinsames Foto mit dem Moderator geschickt. „Seine Genesung macht langsam Fortschritte“, berichtet Carola Oldenkott, die Chefin der Radiosender SWR 1 und SWR 4, erfreut.

Stuttgart - Die Nachricht kam aus Südostasien. Darin war zu lesen: „Good morning Stuttgarter. I am Emmanuel from the Philippines. May I know about the health condition of Micha Branik? Is he recovered from illness?“ Emmanuel will also wissen, ob sich Michael Branik von seiner Krankheit erholt hat. Schon länger hatte sich der Stuttgarter, der seit vielen Jahren zu den beliebtesten Moderatoren des Landes gehört, nicht mehr bei seinen Patenkindern auf den Philippinen gemeldet. Besorgt schrieb Emmanuel unserer Zeitung. Wir hatten über das Schicksal des 65-Jährigen berichtet, der einen Schlaganfall erlitten hat und von seinen Fans seit Monaten am Mikrofon sehr vermisst wird.

Im Oktober will Branik in den Ruhestand

Emmaunels Mail werden wir an den SWR und an Braniks Familie weiterleiten. Die Kollegen aus dem Stuttgarter Funkhaus halten engen Kontakt zu ihrem langjährigen Mitarbeiter. „Michael Branik ist noch in der Rehabilitation“, berichtet seine Chefin Carola Oldenkott, „sein Gesundheitszustand verbessert sich langsam.“ Weiterhin hoffen die Kollegen, dass er ans Mikrofon zurückkehren kann, bevor er im Oktober in den Ruhestand geht. Noch unklar ist, ob dies möglich sein wird.

Seit vielen Jahren unterstützt Michael Branik zwölf Patenkinder in den ärmsten Ländern der Welt, hilft ihnen, ihre Ausbildung sowie ihre Schul- oder Uni-Besuche zu finanzieren. Regelmäßig besuchte er die Patenkinder und deren Familien vor Ort. Im vergangenen Jahr hatte der Radiomann und Bestsellerautor von Kochbüchern, den man „die Stimme des Südwestens“ nennt, bereits eine schwere Operation überstanden. Damals hatte er bei Facebook öffentlich gemacht, was er „dem lieben Gott nach der harten Diagnose in einer kleinen Kapelle weit oben in den Bergen“ versprochen habe. Wenn er aus dieser Misere heil herauskomme, werde er sich um seinen weiteres, dann sein 13. Patenkind kümmern.

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