Tor des Tages durch Mijo Tunjic – sein 13. Saisontreffer Foto: Baumann

Die Stuttgarter Kickers haben in der Fußball-Oberliga 1:0 bei Normannia Gmünd gewonnen und sind wieder Spitzenreiter – weil die Konkurrenten schwächeln.

Schwäbisch Gmünd - Es war kein Fußball-Leckerbissen auf einem holprigen Platz. Am Ende hatte Fußball-Oberligist Stuttgarter Kickers ein zähes, spielerisch wenig ansehnliches Spiel mit viel Mühe beim Drittletzten Normannia Gmünd 1:0 (1:0) für sich entschieden. „Solche Spiele muss man gewinnen, wenn man am Ende ganz oben stehen will“, sagte Mijo Tunjic. Vor 1050 Zuschauern hatte der Stürmer mit seinem 13. Saisontreffer (84. Minute) den Sieg sichergestellt. Michael Klauß hatte zuvor einen Freistoß vors Tor geschlagen, Gmünds starker Torwart Yannick Ellermann ließ den Ball abklatschen - und Tunjic stand da, wo ein Torjäger stehen muss und drosch den Ball über die Linie.

Der siebte 1:0-Sieg

Damit war der siebte 1:0-Sieg der Kickers in dieser Saison perfekt. Im 21. Punktspiel blieben die Blauen zum 13. Mal ohne Gegentor. Der Lohn: Der Sprung an die Tabellenspitze. „An den Ergebnissen von den anderen Plätzen sieht man, wie schwierig diese Spiele sind. Deshalb bin sehr zufrieden, dass wir hier drei Punkte mitnehmen konnten“, sagte Kickers-Coach Tobias Flitsch, der erstmals in dieser Runde von Beginn an auf das Innenverteidiger-Duo Tobias Feisthammel/Patrick Auracher setzte.

Lesen Sie auch: Sätze, die ein Kickers-Fan nie sagen würde

Dass Neuzugang Ilias Soultani am Anfang nur auf der Bank saß, lag daran, dass er wegen seiner Ausbildung bei der Polizei nicht trainieren konnte, woran sich auch in dieser Woche nichts ändern wird.

Die Blauen haben nun zwei Heimspiele hintereinander: Am kommenden Samstag gegen die Neckarsulmer SU, am 23. März (beide 14 Uhr) gegen Germania Friedrichstal. „Wir müssen weiter hart um jeden Punkt kämpfen, aber unser Anspruch müssen zwei Siege sein, mit der Hoffnung uns etwas absetzen zu können“, sagte Tunjic.

Kickers: Castellucci – Ludmann, Feisthammel, Auracher, Klauß – Kling (72. Vochatzer), Astray - Badiane, Amachaibou (76. Miftari), Schaller (65. Soultani) – Tunjic (90. Stepcic)

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: