Wieder nix: Mario Gomez (re.) vom VfB Stuttgart versteht die Welt nicht mehr. Foto: Baumann

Weil er sich am Montag zum wiederholten Mal über den Videobeweis echauffiert hatte, hat der DFB Mario Gomez zum Besuch im Video-Keller eingeladen. Doch aus dem Besuch wird nichts.

Stuttgart - Der Besuch im Video-Keller von Köln bleibt aus. Wie der VfB Stuttgart am Mittwochabend bestätigte, verzichtet Mario Gomez darauf, sich die Technik und Entscheidungsfindung der Video-Assistenten der deutschen Fußball-Profiligen aus der Nähe anzuschauen. Eine Begründung gab es zunächst nicht.

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Der Stürmer des VfB hatte sich am Montag nach dem 1:1 der Stuttgarter beim SV Darmstadt 98 zum wiederholten Male über den Videobeweis echauffiert. „Die Leute kommen ins Stadion, weil sie Tore sehen wollen. Und wenn wir jedes Mal wegen zwei Zentimetern zurückpfeifen – das ist ein Witz“, schimpfte der 34-Jährige im TV-Sender Sky. Zum fünften Mal in den vergangenen drei Spielen war ihm zuvor nach Ansicht der Videobilder ein Tor aberkannt worden.

Jochen Drees spricht Einladung aus

Nach Gomez’ Aussagen war er am Dienstag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) in die Videozentrale nach Köln eingeladen worden. „Wir laden Mario Gomez gerne ein, wenn er Interesse hat. Er kann gerne mal zu uns ins Video-Assist-Center kommen und sich das Ganze mal anschauen“, sagte Jochen Drees, Projektleiter Videobeweis beim DFB, und ergänzte: „Wir können ihm gerne erklären, wie der Video-Assistent und die kalibrierte Linie funktionieren. Er kann sich auch selbst mal an eine Arbeitsstation setzen und Abseitssituationen bewerten. Er ist herzlich willkommen!“

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