Mario Gomez – der Stürmer hat beim VfB Stuttgart einen Vertrag bis 2020. Foto: Baumann

Beim VfB Stuttgart läuft nach dem Abstieg die Planung für die kommende Zweitligasaison. Eine prominente Personalie ist bereits geklärt.

Stuttgart - Der ehemalige Nationalstürmer Mario Gomez wird dem VfB Stuttgart auch nach dem bitteren Abstieg in die zweite Liga die Treue halten. „Mario will mithelfen, den sportlichen Schaden zu reparieren. In dieser Lage wird er den Verein nicht verlassen“, sagt sein Berater Uli Ferber am Tag nach dem 0:0 bei Union Berlin.

Nach dem Rückflug am späten Montagabend aus Berlin hat auch Mario Gomez die Geschehnisse in der Alten Försterei von Berlin-Köpenick erst einmal im privaten Kreis verarbeiten müssen. An diesem Dienstagnachmittag wird der 33-Jährige sich dann mit seinem Berater Uli Ferber an einen Tisch setzen – und das weitere Vorgehen besprechen. Doch klar ist bereits jetzt: Es ist der klare Wunsch von Gomez, seinen noch ein Jahr bis zum Juni 2020 andauernden Vertrag in Stuttgart zu erfüllen.

Gomez akzeptiert auch die Jokerrolle

In der Winterpause der Saison 2017/2018 hatte der ehemalige VfB-Manager Michael Reschke den Stürmer vom VfL Wolfsburg geholt. Geplant war bereits dort, dass der im Sommer 34 Jahre alt werdende Gomez im Herbst seiner Karriere nicht mehr bis zu Letzt den Anspruch haben wird, ein Stammspieler zu sein.

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Dies gilt nun auch mit Blick auf die bereits Ende Juli beginnenden Saison in der zweiten Liga. Mario Gomez hält dem VfB die Treue – und würde dabei auch eine Joker-Rolle wie zuletzt unter Interimstrainer Nico Willig akzeptieren.

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