Beim VfB Stuttgart sitzt Mario Gomez meist nur auf der Ersatzbank. Foto: Baumann

Japan, China, Türkei, Vereinigte Arabische Emirate – an Vereinen, die an Mario Gomez interessiert sind, besteht kein Mangel. Doch der prominente Edelreservist des VfB Stuttgart hat andere Pläne.

Stuttgart - In der weiten Fußballwelt besitzt Mario Gomez noch immer einen sehr klangvollen Namen. Kein Wunder also, dass regelmäßig höchst lukrative Angebote für den 34 Jahre alten Stürmer kommen, der mit dem FC Bayern 2013 die Champions League gewonnen hat und beim VfB Stuttgart derzeit nur noch Ersatzspieler ist.

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In China gibt es zahlungskräftige Interessenten, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und natürlich in der Türkei, wo Gomez im Trikot von Besiktas Istanbul 2016 Meister und Torschützenkönig wurde. Auch für die japanische J1-League wäre der 78-malige Nationalspieler zweifellos eine Attraktion. Aktuell soll Vissel Kobe, der Club von Lukas Podolski, dem spanischen Altstar Andres Iniesta und Trainer Thorsten Fink, seine Fühler ausgestreckt haben.

Um weitere Millionen geht es Mario Gomez nicht

Bislang hat Gomez alle Offerten abgelehnt, und seien sie finanziell noch so verlockend. Daran dürfte sich auch in Zukunft nichts ändern. Wie aus seinem Umfeld verlautet, denkt der Familienvater nicht daran, sich noch einmal in ein neues Fußball-Abenteuer zu stürzen, um weitere Millionen zu verdienen.

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Vielmehr gelte noch immer der Plan, den Gomez Ende 2017 geschmiedet hat, als er den VfL Wolfsburg verließ, um zum VfB Stuttgart zurückzukehren. Nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2020 soll Schluss sein mit der aktiven Karriere. Bis dahin wolle Gomez alles dafür tun, dass der Club, bei dem er groß geworden ist und mit dem er 2007 Deutscher Meister wurde, in die Bundesliga zurückkehrt – am liebsten natürlich auf dem Spielfeld und nicht nur auf der Ersatzbank.

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