Jeder dritte Schüler in Süddeutschland wird im Internet das Opfer von Cybermobbing. Foto: dpa

Laut einer Studieder Uni wird jeder dritteSchüler im Netz schikaniert. Das Spektrum des Mobbings im Netz reicht von beleidigenden Mails bis zum Online-Pranger auf Facebook.

Stuttgart-Plieningen - Die Universität Hohenheim hat gemeinsam mit der Uni Münster in einer Studie herausgefunden, dass jeder dritte Schüler in Süddeutschland im Internet das Opfer von Cybermobbing.

Das Spektrum des Mobbings im Netz reicht laut den Befragten Schülern von beleidigenden Mails über das Hochladen von peinlichen Videos, das Verbreiten von Gerüchten bis zum Online-Pranger auf Facebook. Die Studie zeigt aber auch, dass besonders verletzende Formen von Cybermobbing eher selten vorkommen.

Die Studie, die Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „Cybermobbing in Deutschland“ ist, hat auch herausgefunden, dass eine klare Unterscheidung zwischen Tätern und Opfern nicht immer möglich ist. Viele der jugendlichen Schüler berichten, dass sie selbst Opfer wurden. Gleichzeitig aber auch andere über das Internet gemobbt haben. In der Studie wurde das Cybermobbing auch mit traditionellem Schulmobbing verglichen. Die Racheaktionen gibt es im Netzt weitaus öfter.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: