Am Nachmittag wurden in Leonberg gleich mehrmals Messer gezückt. (Symbolbild) Foto: Obst

Der Streit zwischen zwei Männergruppen führt dazu, dass Pfefferspray und ein Messer gezückt werden. Der Konflikt beginnt an einem Schnellimbiss und setzt sich an einer Bushaltestelle fort.

Leonberg - Am Montagnachmittag kam es in Leonberg laut Polizei aus bislang ungeklärten Gründen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männergruppen, in deren Verlauf ein 22-Jähriger mit einem Messer auf einen 20 Jahre alten Mann losgegangen sein soll. Der Streit hatte demnach um die Mittagszeit in einem Schnellimbiss in einem Einkaufszentrum an der Eltinger Straße begonnen. Dort hatte das mutmaßliche Opfer des Messerangriffs wohl einem 18-Jährigen, der sich dort mit mehreren Begleitern aufgehalten hatte, mit einem Kopfstoß eine Platzwunde zugefügt, die im Krankenhaus behandelt werden musste.

Auch der mutmaßliche Aggressor war zu diesem Zeitpunkt in Begleitung von drei bis vier Personen. In der Folge setzte sich der Konflikt gegen 14 Uhr wenige Meter entfernt an der Bushaltestelle Neuköllner Platz fort, wo laut Polizei etwa 15 bis 20 Personen im Alter von 14 bis 23 Jahren aufeinander trafen. Unter diesen Personen befand sich offenbar auch der 20-Jährige, der mutmaßlich aufgrund des zuvor verübten Kopfstoßes nunmehr von einem 22 Jahre alten Mann aus der anderen Gruppe angegriffen wurde.

Pfefferspray gegen Militärmesser

Daraufhin griff der 20-Jährige ersten Ermittlungen zufolge zu einem Pfefferspray und setzte es gegen mehrere Beteiligte ein. Der 22-Jährige aus der anderen Gruppe soll daraufhin ein Militärmesser gezogen und seinen Kontrahenten damit bedroht haben. Stichbewegungen in dessen Richtung seien jedoch ins Leere gelaufen. Danach sei der 22-Jährige geflüchtet und der Konflikt löste sich auf. Die Kriminalpolizeidirektion Böblingen sucht nun Zeugen, die die Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppierungen beobachtet haben. Hinweise nimmt sie unter der Telefonnummer 070 31 / 13 00 entgegen.

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