Fahrige erste Hälfte gegen Hannover 96 und am ende doch noch ein Punkt für den VfB Stuttgart. Foto: Pressefoto Baumann/Julia Rahn

Nach dem 2:2 des VfB Stuttgart bei Hannover 96 mit einer zerfahrenen ersten Hälfte fassen wir die wichtigsten Stimmen der Akteure zusammen.

Hannover - Mit dem 2:2 in Hannover wussten auch die Verantwortlichen des VfB Stuttgart nicht viel anzufangen. War’s ein gewonnener Punkt? Oder waren es zwei verlorene Zähler? Und vor allem: Was wird jetzt aus Trainer Tim Walter? Hier kommen die Stimmen zum Spiel.

VfB-Trainer Tim Walter: „Auf Grund der Konstellation um meine Person hatten wir ein bisschen Blei in den Beinen. Das hemmt die Jungs. Aber sie wollten auch für den Trainer da sein. In der zweiten Halbzeit haben wir es grandios runtergespielt, hatten aber auch Glück.“

Die Einzelkritik zum VfB Stuttgart finden Sie hier.

Kenan Kocak: „In der ersten Hälfte haben wir ein fantastisches Spiel gemacht und hätten höher führen müssen. Darauf bin ich stolz. Die zweite Halbzeit hat dann ganz schlecht für uns begonnen. Danach war es ein offener Schlagabtausch, am Ende hätten beide Teams gewinnen können. Wir haben nicht gegen Borussia Banana gespielt. Man darf nicht erwarten, dass wir eine Mannschaft wie den VfB Stuttgart über 90 Minuten kontrollieren können.“

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat: „In der ersten Halbzeit haben wir nichts auf den Platz bekommen. Nach der Pause war es dann auf beiden Seiten vogelwild, wir hätten gewinnen, aber auch verlieren können. Jetzt werden wir uns zu einer knallharten Analyse zusammensetzen. Da geht es nicht nur um den Trainer, alles kommt auf den Prüfstand: Die Mannschaft und auch wir als Kaderplaner. Fakt ist: Jedes dritte Spiel zu verlieren ist nicht die Bilanz eines Aufsteigers.

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Abwehrspieler Pascal Stenzel: „Wie die erste Halbzeit gelaufen ist, das geht so nicht. Der Trainer hat in der Pause eine sehr sachliche Analyse vorgenommen, danach wurde es dann ja auch besser. Über den Trainer haben andere zu entscheiden. Ich habe das Gefühl, dass er die Mannschaft erreicht, dass er alles für den Erfolg tut. Er steht total zu uns, hat uns Mut gemacht. Mehr konnte er nicht machen, konnten wir nicht machen.“

Kapitän Marc Oliver Kempf: „Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf wider. Die Punkteteilung geht in Ordnung. In der ersten Hälfte haben wir auf dem schwierigen Platz nicht zu unserem Spiel gefunden. Zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir dann unser Spiel etwas geändert. Das hat auch mit der ersten Situation gut funktioniert. Es war natürlich schön, dass wir so in die zweite Hälfte starten konnten.“

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