Er gibt sich gerne als seriöser Landes- und Familienvater: Jetzt sind brisante Details über das Privatleben von Schwedens König Carl Gustaf herausgekommen. Foto: dpa

Schwedens Herrscher tritt gerne als seriöser Monarch auf. Doch der Schein trügt offenbar.

Stuttgart - Die morgendliche Zeitung zum Frühstück dürften in den vergangenen Tagen weder König Carl Gustaf noch Königin Silvia besonders gerne gelesen haben. Jeden Tag brachte Schwedens Presse neue Schlagzeilen über die außerehelichen Eskapaden ihres Monarchen. Auslöser war das Buch "Der widerwillige Monarch". Darin werfen die drei Autoren dem König unter anderem vor, er habe in Stripbars die "Herrenabende" eines Kriminellen besucht.

Doch damit nicht genug: Genüsslich berichtete die frühere Popsängerin Camilla Henemark (46) in der Zeitung "Expressen" über ihre angebliche Beziehung zum König.

Umso pikanter wird das Ganze, weil Carl Gustaf bei seinen Kindern offenbar wesentlich strengere Maßstäbe anlegt als bei seinem eigenen Privatleben: Jahrelang soll der König gezögert haben, bis er Kronprinzessin Victoria erlaubte, den Bürgerlichen Daniel Westling zu heiraten. Als seine Tochter Madeleine von ihrem Verlobten Jonas Bergström betrogen wurde, soll er strikt dagegen gewesen sein, dem Untreuen eine zweite Chance zu geben. Und auch Carl Philip kann es seinem Vater offenbar nicht recht machen: Seine Liaison zu dem Nacktmodell Sofia Hellqvist soll seinen Eltern ein Dorn im Auge sein. Angeblich fordert der König die Trennung.

Zu alldem schweigt der schwedische Hof beharrlich. Auf Anfrage bekommt bisher jeder Journalist das Selbe zu hören: "Kein Kommentar."

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