Der mit dem Ball tanzt: Timo Werner, der frühere Stürmer des VfB Stuttgart Foto: Getty

Timo Werner ist ein Topstürmer – weil er Tore schießen und für Unruhesorgen kann. Und weil Letzteres auch abseits des Strafraums klappt, ist er heute unser Sportsfreund des Tages.

Leipzig - Tore sind die Währung, in der Stürmer bezahlen. Wenn sie treffen, ist alles gut. Doch es gibt weitere Qualitätsmerkmale eines guten Angreifers. Zum Beispiel: Er muss für Unruhe sorgen können. Timo Werner kann auch das. Das frühere Toptalent des VfB Stuttgart traf am Samstag für RB Leipzig beim 2:0 gegen den VfL Wolfsburg, die Abwehrspieler der Wölfe brachte er auch in Wallung – alles in allem übertreibt er es aber ein wenig in Sachen Unruhe. Denn für die sorgt Timo Werner auch außerhalb es Platzes. Vor allem dann, wenn er ganz leise ist.

Timo Werner wird wohl nicht verlängern

Glasklar zu seiner Zukunft geäußert hat sich der Nationalspieler bislang nämlich nicht. Das hat nun aber Oliver Mintzlaff übernommen. Der Vorstandschef der Leipziger erklärte, RB wolle weiter mit dem Stürmer verlängern, dieser habe aber „signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte“.

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Ralf Rangnick scheint das Signal nicht mitbekommen zu haben, er, der Trainer und Sportdirektor meinte, er wisse „nichts von einem neuen Stand“. Mitspieler Emil Forsberg erklärte, das sein „eine Frage für später“, Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat immerhin schon den ersten Pflock für die Verhandlungen mit potenziellen Käufern eingerammt: „Billig wird der Spieler nicht.“ Kein Wunder. Timo Werner kann schließlich Tore schießen. Und für Unruhe sorgen.

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