Die Fußball-Nationalspieler Timo Werner, Serge Gnabry und Nico Schulz präsentieren das neue Trikot Foto:dpa Foto:  

Neben Siegen und Niederlagen gibt es in der Welt des Sports auch reichlich absurdes, seltsames und lustiges. Daher kürt unsere Sportredaktion mit einem Augenzwinkern täglich die Sportsfreundin oder den Sportsfreund des Tages. Heute: das neue DFB-Trikot, über das heftig debattiert wird.

Düsseldorf - Der Sportartikelhersteller Adidas hat aktuell keinen guten Lauf. Das Design des neuen EM-Trikots für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft, das am Montag präsentiert wurde, kam ja noch vergleichsweise gut an. Besser jedenfalls als der Preis – 129,95 Euro für das „Authentic Deutschland Heimtrikot“ (100 Prozent Doppelstrick-Polyester) und 89,95 Euro für das „Deutschland Heimtrikot“ (51 Prozent Polyester, 49 Prozent recyceltes Polyester /jeweils Männer-Variante) plus 20 Euro für die Beflockung sind ganz schon happig. Aber damit nicht genug der Aufregung – schließlich unterlief Adidas auch noch ein peinlicher Tippfehler.

Im Onlineshop waren kurz nach der offiziellen Vorstellung unter anderem die Trikots von Jonas Hector und Luca Waldschmidt gezeigt worden – allerdings mit den verfälschten Namen „Hecktor“ und „Waltschmid“. Mittlerweile hat sich das Unternehmen für den Fauxpas entschuldigt: „Wir bedauern den Vorfall und werden alle erforderlichen Schritte in die Wege leiten, um technische Fehler wie diesen in Zukunft zu vermeiden.“

Als Zeitungsmacher haben wir natürlich Verständnis für die Texter aus Herzogenaurach. Trotzdem bleiben solche Fehler ärgerlich, zumal die beiden Kicker ja nicht unbedingt die schwierigsten Namen tragen. Nicht auszumalen, was passieren könnte, wenn Adidas Ausstatter des thailändischen Fußball-Nationalteams wäre. Fest zum Kader gehören dort auch Phitiwat Sukjitthammakul und Narubadin Weerawatnodom.

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