Fitness ist in jedem Alter wichtig. Foto: Halfpoint/Shutterstock.com

Wer sich in der zweiten Lebenshälfte fit halten will, hat viele Möglichkeiten. Auch abseits der Fitnessstudios. Das gilt es zu beachten.

In der zweiten Lebenshälfte ist körperliche Fitness essenziell für das persönliche Wohlbefinden. Dabei ist es nicht zwingend notwendig, ein Abo im Fitnessstudio abzuschließen. Mit den folgenden Tipps fördern über 50-Jährige einfach und effizient ihre Gesundheit.

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Abstimmung mit dem Hausarzt

Wer sich zu einem sportlich geprägten Lebensstil entschließt, errichtet die wichtigste Säule für die körperliche und mentale Gesundheit. Dennoch ist es nicht ratsam, sich blind in das neue Vorhaben zu stürzen. Vielmehr empfiehlt es sich, vor dem Trainingsbeginn einen Gesundheitscheck durch den Hausarzt durchführen zu lassen.

Gesunde Ernährung schafft die ideale Basis

Sport und Bewegung sind nicht die einzigen Grundlagen für körperliche Fitness. Eine ebenso wichtige Rolle nimmt die richtige Ernährung ein. Daher sollte man darauf achten, überwiegend gesunde Lebensmittel zu konsumieren. Kleine Umstellungen können hier bereits große Erfolge bringen. Statt Butter kommt beispielsweise fettarmer Frischkäse in den Einkaufskorb. Ein durchdachter Ernährungsplan hilft dabei, die Änderungen mit Überblick umzusetzen.

Bewegung in den Alltag integrieren

Ein Fitnessstudio-Abonnement ist nicht notwendig, um sich fit und gesund zu halten. Grundsätzlich reicht es, die nötige Bewegung in den Alltag zu integrieren. So bietet es sich beispielsweise an, Treppen zu steigen, statt den Aufzug zu benutzen. Durch kleine Anpassungen wie diese sorgen gesundheitsbewusste Menschen automatisch für eine Verbesserung ihrer Lebensqualität, ohne viel Mühe oder Geld investieren zu müssen.

Die eigenen Grenzen erkennen und akzeptieren

Wer sich dazu entschließt, über die alltägliche Bewegung hinauszugehen und aktiv Sport zu betreiben, sollte sich vorher seiner Grenzen bewusst werden. Insbesondere im fortgeschrittenen Alter gilt es, sich vor Überlastung zu hüten. Entscheidend ist nicht, schnell an sein Ziel zu kommen, sondern regelmäßig für moderate Bewegung sowie gemäßigte sportliche Aktivitäten zu sorgen.

Kraft- statt Cardiotraining

Statt dem gezielten Muskelaufbau sollte für ältere Menschen die gesamtheitliche körperliche Fitness im Fokus stehen. Deshalb ist das auf spezielle Muskeln getrimmte Cardiotraining der falsche Weg. Die Muskelregeneration ist durch das Alter bedingt reduziert und erfordert daher ein Krafttraining für größere Muskelgruppen. So bieten sich beispielsweise Klimmzüge oder Liegestütze als Übungen an.

Mit den richtigen Sportarten zum gewünschten Erfolg

Ergänzend zu den vorhergehenden Tipps gilt es, auf die richtigen Sportarten zurückzugreifen. Sie sollten sowohl Spaß machen als auch den Körper schonen. Als besonders gesunde Aktivität gilt das Schwimmen. Experten empfehlen außerdem Spaziergänge an der frischen Luft. Wer mentale und körperliche Gesundheit gleichermaßen fördern möchte, sollte sich ferner an Yoga oder Pilates versuchen.

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