Smarte Lichtanwendungen im TRILUX Licht Campus in Köln. Foto: TRILUX

Die Katze im Sack kauft längst keiner mehr. Erst recht nicht, wenn es um Zukunftstechnologien geht. Deshalb können Interessenten die wichtigsten smarten Anwendungen und IoT-Applikationen von TRILUX rund um die Beleuchtung gleich an zwei Standorten live erleben.

Stuttgart - TRILUX hat mit Köln und Amersfoort in den Niederlanden gleich zwei überzeugende Argumente in Sachen smarte Beleuchtung im Portfolio. An beiden Standorten lassen sich die wichtigsten smarten Anwendungen und IoT-Applikationen ganz praktisch erleben, testen und ausprobieren. Interessenten sind dadurch beim nächsten Beleuchtungsprojekt im eigenen Unternehmen auf dem neuesten Stand der Technik.

Human Centric Lighting HCL – die neue Natürlichkeit

Am neuen Unternehmensstandort in Köln zeigt TRILUX seinen Kunden die Potenziale eines smarten und vernetzten Beleuchtungssystems. Ein wichtiger Faktor für zukunftsfähiges Licht ist die Lichtqualität. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Leuchten in Köln vernetzt und bringen mit Human Centric Lighting das natürliche Sonnenlicht in die Innenräume. Beim Human Centric Lighting verändern die Leuchten die spektrale Zusammensetzung des Lichts im Tagesverlauf analog zum natürlichen Sonnenlicht. Das Licht wird als besonders angenehm empfunden und stärkt neben dem Wohlbefinden auch wichtige biologische Prozesse wie den Wach-Schlaf-Zyklus.

Clever – individuelles Lieblingslicht und kommunizierende Leuchten

Darüber hinaus gewinnt maßgeschneidertes persönliches Licht immer weiter an Bedeutung. Auch dem trägt Köln Rechnung. In den Co-Working-Spaces im ersten Stock kommen vernetzte BiCult LED Schreibtischleuchten zum Einsatz. Die smarten Leuchten besitzen einen direkten Lichtanteil der den Arbeitsplatz erhellt und einen indirekten Lichtanteil, der vom Schreibtisch aus blendfrei für eine normgerechte Allgemeinbeleuchtung sorgt. Über eine App können die Mitarbeiter ihr ganz persönliches Lieblingslicht für den direkten Lichtanteil einstellen – und haben es so auch bei wechselnden Arbeitsplätzen immer mit dabei. Besonders clever: Die vernetzten BiCult LED Leuchten stimmen ihren indirekten Lichtanteil automatisch miteinander ab. So bleibt das Deckenbild bei aller individuellen Freiheit durch die koordinierte Allgemeinbeleuchtung immer schön einheitlich.

Heat Mapping – mein rechter, rechter Platz ist frei

Welche Möglichkeiten die Beleuchtung auch jenseits der klassischen Beleuchtungsaufgaben bietet, zeigt TRILUX ebenfalls am neuen Standort in Amersfoort. Hier wurden zu Demonstrationszwecken zwei IoT-Anwendungen über die Beleuchtung umgesetzt, und zwar das Heat-Mapping und das Asset Tracking. Für das Heat-Mapping wurden 3-D-Sensoriken über standardisierte Schnittstellen in die vernetzte Beleuchtung integriert. Sie detektieren die Bewegungen im Raum und stellen sie als Häufigkeitsverteilungen auf dem Gebäudeplan dar. In Amersfoort ermittelt TRILUX so die durchschnittliche Schreibtischbelegung in den Büros mit wechselnden Arbeitsplätzen – und optimiert die Raumeinrichtung und -nutzung auf Basis dieser Daten.

Retail-Unternehmen setzen das beleuchtungsbasierte Heat-Mapping unter anderem ein, um die Laufwege ihrer Kunden in den Verkaufsräumen zu erkennen und die Warenpräsentation entsprechend anzupassen. In der Industrie wird das Verfahren genutzt, um die Bewegung von Gabelstaplern zu monitoren. Ziel ist es, potenzielle Engpasse und Gefahrenstellen zu erkennen und zu eliminieren.

Asset Tracking – ich weiß, was der Beamer gestern gemacht hat

Beim Asset Tracking lässt sich die Position eines beweglichen Gegenstands innerhalb eines Gebäudes lokalisieren. Um das Prinzip in der Praxis zu demonstrieren, hat TRILUX in Amersfoort einen Beamer mit einem Bluetooth Low Energy Sender ausgestattet. Das Signal wird von den Empfängern, die überall im Gebäude in das Beleuchtungsnetzwerk integriert wurden, aufgefangen. Damit lässt sich die Position des Beamers bis auf 2 Meter genau auf einem Gebäudeplan darstellen. Eingesetzt wird Asset Tracking beispielsweise in Krankenhäusern, um teure mobile medizinische Geräte zu überwachen.

CO2-Sensoriken – Fenster auf, es müffelt

Ein Beispiel zeigt, wie sich die vernetzte Beleuchtung als Technologieträger nutzen lässt, um schnell und flexibel auf aktuelle Situationen zu reagieren. TRILUX entwickelte in Rekordzeit eine Leuchte mit integrierter CO2-Sensorik, die die Luftqualität im Raum misst. Wird eine CO2-Schwellenkonzentration überschritten, zeigt die Opendo LED Leuchte mit integrierter Sensorik per Ampelsystem an, dass es Zeit ist, durchzulüften. Die Leuchte wird unter anderem in Schulen und Büros eingesetzt, damit die Räume zum Schutz vor Corona rechtzeitig gelüftet werden.

Neues Licht? Vorbeischauen und schlau machen

Die Möglichkeiten, die die Beleuchtung als IoT-Infrastruktur bietet, reichen weit über die genannten Beispiele hinaus und umfassen beispielweise auch Monitore, Lautsprecher oder Ladestationen für E-Mobilität. Unternehmen sollten sich deshalb vor der Planung eines neuen Beleuchtungssystems unbedingt über die Potenziale für das eigene Projekt informieren. Am besten natürlich in Köln oder Amersfoort bei einem persönlichen und unverbindlichen Beratungsgespräch.

Lesen Sie hier: Beleuchtung? Aber bitte mit Zukunft! - Teil 1

                         Beleuchtung? Aber bitte mit Zukunft! - Teil 2

Showroom Stuttgart: Bauen Sie für gestern oder für morgen?

In den Showrooms von Systemintegrator SYS.TEC erleben Sie, welche Unterschiede moderne Gebäudeautomation macht. Legen Sie beim Bau oder Umbau die Grundlagen für smarte Technik – es ist einfacher als Sie denken: Jetzt kostenlose Beratung vereinbaren