US-Präsident Donald Trump Foto: AP

Die USA wollen die gemeinsamen Militärmanöver mit ihrem Verbündeten Südkorea beenden. Das gab Donald Trump nach seinem Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Singapur bekannt.

Singapur - US-Präsident Donald Trump hat nach dem historischen Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un das Ende der gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea zugesagt. Die „Kriegsspiele“ sollten aufhören, und letztlich wolle er die in Südkorea stationierten US-Soldaten nach Hause bringen, sagte Trump in einer Pressekonferenz am Dienstag in Singapur.

Nordkorea betrachtet die gemeinsamen Manöver von Washington und Seoul als Übung für eine angeblich geplante Invasion des Nordens und daher als Bedrohung. Der US-Präsident argumentierte auch mit den immensen Kosten für die Manöver und sagte, er strebe langfristig eine Einstellung an.

Trump erklärte, Kim habe sich zum Abbau einer Testanlage für Raketenantriebe bereit erklärt, nannte aber keine weiteren Details dazu. Mit Kim sei auch über Menschenrechte gesprochen worden, hierbei ging Trump ebenfalls nicht weiter ins Detail. Gegenüber einer Reporterin bekräftigte er, Kim sei ein sehr talentierter Führer, der sein Land bereits seit seinem 26. Lebensjahr „hart“ regiere. Das könne nicht jeder schaffen. „Ich sage nicht, dass es schön ist“, sagte er mit Blick auf den Regierungsstil des Machthabers.

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