Der Versuch, das Tier zu betäuben, scheiterte. (Symbolbild) Foto: picture alliance / dpa/Peter Kneffel

Ein Rind büxt am Freitagmorgen von einem Aussiedlerhof im Bereich Sindelfingen-Maichingen aus – und kehrt nicht mehr in den Stall zurück. Ein Polizist erlegt das Tier, weil andere Versuche erfolglos bleiben.

Sindelfingen-Maichingen - Ein Rind, dass am Freitagmorgen von einem Aussiedlerhof im Bereich Sindelfingen-Maichingen (Landkreis Böblingen) ausgebüxt war, hat den Ausflug nicht überlebt. Wie die Polizei berichtet, hatte ein Zeuge das frei laufende Tier gegen 6.30 Uhr an der Bundesstraße 464 bei der Abzweigung Grafenau gesehen und sofort die Polizei alarmiert.

Als die Beamten eintrafen, waren der Besitzer des Rindes und ein Tierarzt bereits vor Ort. Nach einer längeren Verfolgung gelang es dem Tierarzt zwar, einen Betäubungspfeil zu platzieren, die Wirkung blieb allerdings aus und das Tier rannte entlang der Bundesstraße in Richtung Renningen davon. Auf einem an die Bundesstraßen angrenzenden Feld auf Höhe einer Tankstelle im Bereich der Abzweigung Magstadt fand die Polizei das Rind wieder.

Bundesstraße war während des Einsatzes gesperrt

Weil die Betäubung nicht wirkte, das Tier nicht eingefangen werden konnte und die Gefahr bestand, dass das Rind auf die Bundesstraße laufen könnte, erlegte ein Polizist das Tier.

Die Bundesstraße war zwischen 9 Uhr und 9.25 Uhr voll gesperrt, um eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Mehrere Streifen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

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