Die Läuferinnen und Läufer haben den widrigen Bedingungen getrotzt. Foto: Horst Rudel

Rund 450 Teilnehmer haben zum Jahreswechsel die 18 Kilometer lange Strecke hoch zur Burg Teck und zurück in Angriff genommen. Besonders eine Passage hat es in sich.

Kirchheim - Irgendwie ist es dann doch noch ganz gut gelaufen für jene rund 450 Überzeugungsläufer, die sich vom geradezu grausamen Silvestermorgenwetter nicht davon haben abhalten lassen, beim traditionsreichen Lauf hoch zur Teck und zurück zum Kirchheimer Rathaus teilzunehmen. Denn genau um 14.50 Uhr, also zehn Minuten vor dem Start, hörte es tatsächlich auf zu regnen, so dass die Teilnehmer nur mit dem in diesem Jahr besonders glitschigen Untergrund am legendären, so genannten Ho-Tschi-Minh-Pfad hinauf zur Teck kämpfen mussten.

Bereits zum 38. Mal hat der Lauftreff Kirchheim diesen etwas anderen Silvesterlauf veranstaltet. Waren es beim ersten Mal im Jahr 1981 gerade einmal acht Teilnehmer, so zählten die Veranstalter zum Jahreswechsel 2017/2018 mehr als 600 Läuferinnen und Läufer. An dieses Rekordergebnis ist der Lauftreff in diesem Jahr natürlich nicht ganz herangekommen. Wobei: auch das passt ja sehr gut zum entspannten Charakter dieses Silvesterlaufs. Natürlich gibt es den einen oder den anderen, der beim Startschuss seine eigene Zeitnahme startet. Doch eigentlich soll es in Kirchheim ausschließlich um den sportlichen Spaß und ums Ankommen gehen.

Die Rückkehr wird den Konditionsstarken, die die 18 Kilometer lange, ausgesprochen anspruchsvolle Strecke in weniger als zwei Stunden bewältigen, mit einem Fackellauf ins Ziel versüßt. Auch in diesem Jahr hat dieser traditionelle Abschluss wieder auf eindrucksvolle Weise auf den Silvesterabend eingestimmt.

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