Caroline Link mit Julius Weckauf, dem Darsteller des jungen Hape Kerkeling in "Der Junge muss an die frische Luft" Foto: imago images / Agentur Baganz

Oscarpreisträgerin Caroline Link geht mit ihrem Film "Der Junge muss an die frische Luft" ins Rennen um die Kandidatur als deutscher Oscarkandidat.

Welches Werk wird bei den Oscars 2020 als bester ausländischer Film ausgezeichnet? Diese Frage wird erst im kommenden Februar beantwortet, die Bewerbungen für den möglichen deutschen Oscarkandidaten stehen aber bereits fest. Mit ins prestigeträchtige Rennen geht auch Caroline Links (55) "Der Junge muss an die frische Luft", eine Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie von Hape Kerkeling (54). Das hat German Films am Mittwoch bekanntgegeben.

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Daneben sind sechs weitere Filme vorgeschlagen: Marco Kreuzpaintners (42) "Der Fall Collini" mit Elyas M'Barek (37), "Und der Zukunft zugewandt" von Bernd Böhlich (62), "Systemsprenger" von Nora Fingscheidt (36), Jan-Ole Gersters (41) "Lara", "Heimat ist ein Raum aus Zeit" von Thomas Heise (63) und "Deutschstunde" von Christian Schwochow (40).

Dies entspricht allerdings keiner Vorauswahl. Die aufgelisteten Filme wurden von den Rechteinhabern vorgeschlagen und werden nun von einer unabhängigen achtköpfigen Jury bewertet, die den deutschen Oscarkandidaten für das kommende Jahr wählt. Der Gewinner soll am 21. August bekanntgegeben werden. Ob es der deutsche Beitrag dann tatsächlich in die engere Oscarauswahl schafft, entscheidet sich am 13. Januar 2020. Dann werden offiziell die Oscar-Nominierungen verkündet. Die Verleihung findet schließlich am 9. Februar statt.

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