Fabian Hinrichs hat mit Stuttgart keine guten Erfahrungen gemacht. Foto: imago images/eventfoto54

Stuttgart machte in den vergangenen Wochen negative Schlagzeilen. Schauspieler und „Tatort“-Kommissar Fabian Hinrichs schlägt nun in die gleiche Kerbe – und erinnert sich in der Kesselstadt vor allem an „Seen voller Kotze.“

Stuttgart - Da ist jemand auf Stuttgart gar nicht gut zu sprechen. Fabian Hinrichs, bekannt als Kommissar beim Franken-“Tatort“, hat seinem Unmut über die baden-württembergische Landeshauptstadt Luft gemacht und lässt kein gutes Haar an ihr.

Am Freitag war der Schauspieler zu Gast bei der SWR-Sendung „Leute“ und kam ohne Umschweife zur Sache: „Das Hotel war nicht so doll. Es war sehr laut gewesen, weil die Leute da bis 3 Uhr nachts im Park saufen.“ Danach kam Hinrichs richtig in Fahrt. Es käme ihm in der Innenstadt vor, wie ein „Tinder-Riesenkonzert, eine Massenveranstaltung.“

Kein sicheres Gefühl in der Stadt

Generell sei ihm bei früheren Besuchen in Stuttgart aufgefallen, dass in der Stadt am Wochenende „unheimlich viel Kotze rumliegt am Tag danach. Ich war so überrascht davon. Auf der Königstraße sieht man vor den geschlossenen Läden am Sonntag Seen oder Teiche voller Kotze.“ Anscheinend gebe es Probleme in Stuttgart, die man anpacken müsse.

Denn auch beim Thema Sicherheit hatte Hinrichs wenig positives zu berichten und nimmt dabei auch auf die Ausschreitungen vom 21. Juni Bezug. Er spüre in der Stadt eine merkwürdige Kraft in den Abendstunden. „Ich habe mich jetzt nicht bedroht gefühlt. Aber wenn man alleine rumläuft und nicht den schwarzen Gürtel hat, weiß ich auch nicht genau“, sagte der Schauspieler. Die Gruppenbildungen an allen Ecken sei ihm jedenfalls nicht geheuer. Da müsse man schauen, woher das kommt und etwas dagegen tun.

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