Die Flattichschule will den Unterrichtsbetrieb von Montag an wieder hochfahren. Foto: factum//Simon Granville

Seit die Flattichschule in Freiberg am Neckar wegen eines positiv auf Corona getesteten Schülers ihren Präsenzbetrieb wieder abbrechen musste, wurden alle Kontaktpersonen des Kindes getestet – und hatten sämtlich keinen Covid-19-Befund. Trotzdem können am Montag nicht alle Schüler zurückkehren.

Freiberg am Neckar - Die Flattich-Grundschule in Freiberg am Neckar (Kreis Ludwigsburg), die wegen eines positiv auf Corona getesteten Schülers Präsenzunterricht, Kernzeit und Notbetreuung seit 22. Juni eingestellt hat, kann von Montag an die Klassenstufen eins, zwei und vier wieder unterrichten. Ein zweiter Test des Schülers ergab keine Hinweise mehr auf das Virus. Auch seine Kontaktpersonen, die alle in Quarantäne geschickt wurden, hatten nach Tests keinen Covid-19-Befund.

Entgegen der Hoffnung des Schulträgers und des Staatlichen Schulamtes gab das Gesundheitsamt aber am Freitagnachmittag kein „Go“ für einen „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“, in den die Schule nach diesen Testergebnissen am Montag, 29. Juni, eigentlich hatte überwechseln wollen. Die Quarantänen werden in fast allen Fällen noch fortgesetzt. Folglich fehlen Lehrer und Betreuungskräfte – und für die Klassenstufe drei gibt es erst einmal keinen Regelunterricht.

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