Beamte haben drei Iraker festgenommen, die einen Anschlag geplant haben sollen (Symbolbild). Foto: dpa

Eine Bombenbauanleitung wurde bereits heruntergeladen: Drei Iraker sollen in Deutschland einen Terroranschlag geplant haben. Nun klickten in Schleswig-Holstein die Handschellen.

Wiesbaden/Kiel - Beamte des Bundeskriminalamtes haben nach am Mittwochmorgen im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein drei Flüchtlinge aus dem Irak festgenommen, die einen Terroranschlag in Deutschland geplant haben sollen. Entsprechende Medienberichte wurden aus Karlsruhe mittlerweile bestätigt. Der Generalbundesanwalt wirft zwei Männern die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor, dem dritten Beihilfe dazu.

Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden bestätigte auf Anfrage, dass am Mittwoch im Auftrag der Bundesanwaltschaft ab 6.00 Uhr unter anderem in Schleswig-Holstein „Ermittlungsmaßnahmen“ durchgeführt worden seien. Dabei habe es Unterstützung von Polizeieinheiten aus mehreren Bundesländern gegeben. Auch Spezialeinheiten seien dabei gewesen.

Die Männer sollen nach Erkenntnissen der Ermittler bereits eine Bombenbauanleitung im Internet heruntergeladen und damit begonnen haben, aus Silvesterraketen Schwarzpulver zu gewinnen. Zudem hatten sie eine Zündvorrichtung in Großbritannien bestellt. Konkret soll einer der Verdächtigen geäußert haben, möglichst viele „Ungläubige, aber keine Kinder“ treffen zu wollen.

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