Sascha Hehn (links) ist eine Institution im deutschen Fernsehen. Foto: picture alliance/dpa/Dirk Bartling

Keiner sprang so formvollendet ins Cabrio wie er: Sascha Hehn galt jahrelang als Berufs-Junggebliebener im deutschen Fernsehen. Jetzt wird er 65 - und bereut nichts.

München - Für den Ex-„Kapitän“ Sascha Hehn bedeutete das ZDF-„Traumschiff“ zum Schluss „Fließbandarbeit“. „Zuletzt war es so, dass einfach alte Geschichten wiederholt wurden. Nach dem Motto: Der Zuschauer merkt das ja sowieso nicht. Und die Regie war verdammt, Fließbandarbeit abzufotografieren“, sagte der Schauspieler im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München kurz vor seinem 65. Geburtstag am 11. Oktober.

„Klar, die Bücher waren früher auch nicht immer der Hit, aber es waren damals sehr gute, namhafte Schauspieler dabei, die aus ihren Rollen was gemacht haben“, sagte Hehn. „Zum Schluss wurden auch die dramaturgischen Fehler unerträglich.“

Hehn hatte in den 1980er Jahren zum ersten Mal als Steward für die ZDF-Serie vor der Kamera gestanden. Rund 30 Jahre später kehrte er als Kapitän zurück, im vergangenen Jahr gab er seinen Abschied bekannt. Sein Nachfolger ist Florian Silbereisen.

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