Meghan und Harry nehmen ein Geschenk für ihren Sohn Archie entgegen. Foto: dpa/Dominic Lipinski

Der britische Prinz und seine Herzogin verweilen derzeit in Südafrika. Mit dabei: der kleine Archie. Die königlichen Besucher wollen allerdings mehr hinterlassen als nur ein paar schöne Fotos. Sie unterstützen lokale Projekte.

Kapstadt - Der britische Prinz Harry und Herzogin Meghan haben ihre erste offiziellen Reise seit der Geburt ihres Sohnes Archie nach Südafrika angetreten. Zum Auftakt der zehntägigen Reise besuchten sie in Kapstadt Mädchenprojekte im Viertel Nyanga, das als sozialer Brennpunkt gilt.

In den Projekten, die sich für Mädchenrechte einsetzen und Selbstverteidigung lehren, wurde die royale Familie mit einem Musical in Empfang genommen. Sie sei als Mutter, als Ehefrau, als Frau, als „Woman of Color“ und als Schwester vor Ort, erklärte Herzogin Meghan vor einer jubelnden Menge.

Kapstadt hat ein Problem mit der Gewalt

Wegen Sicherheitsbedenken war der Abstecher nach Nyanga im Vorfeld nicht bekannt gegeben worden. In einigen Teilen Kapstadts ist tödliche Gewalt so verbreitet, dass das Militär entsandt wurde. Harry und Meghan trafen sich in Kapstadt zudem mit ehemaligen Bewohnern des multi-ethnischen District Six, das während der Apartheid umgesiedelt wurde.

Weitere Themen, die während der Afrikareise im Fokus stehen sollen, sind Tierschutz, psychische Gesundheit, Unternehmertum und Minenräumung. Prinz Harry wird im Laufe der Woche nach Botsuana, Angola und Malawi weiterreisen.

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