Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Die Wiesn-Sanitätsstation scheint in diesem Jahr beliebter als Tinder zu sein: Nach einem Heiratsantrag für eine Sanitäterin am Wochenende begann dort am Dienstag eine britisch-australische Liebesgeschichte.

München - In der Wiesn-Sanitätsstation scheinen dieses Jahr die Schmetterlinge nur so unterwegs zu sein. Nach einem Heiratsantrag für eine Sanitäterin am Wochenende begann dort am Dienstag eine britisch-australische Liebesgeschichte. Der junge Engländer John brauchte mit einer Schnittverletzung am Knie Hilfe, die Wunde musste genäht werden. Noch während er behandelt wurde, hinterlegte eine Australierin für ihn ein Briefchen mit einer Liebesbotschaft sowie ihren Kontaktdaten. „Da die Kolleginnen unseren Patienten direkt über sein potenzielles Liebesglück benachrichtigten, hatte er es plötzlich sehr eilig! Um seine neue Liebe am Flughafen noch abzufangen, biss er die Zähne zusammen und stürmte trotz Schmerzen auf und davon“, sagte die Sprecherin der Aicher Ambulanz Union, Ulrike Krivec, am Mittwoch.

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Am ersten Wiesn-Wochenende hatte sich ein Oktoberfest-Besucher aus Österreich auf den ersten Blick so sehr in eine Sanitäterin verliebt, dass er ihr direkt im Sanitätscontainer einen Heiratsantrag machte. Der Mann war leicht angetrunken gestürzt und hatte sich am Bein verletzt. Das Angebot für einen romantischen Spaziergang über das Oktoberfest konnte die 27-jährige Sanitäterin zwar nicht annehmen, da sie noch im Dienst war. Die beiden hätten sich zumindest für später verabredet, hieß es.

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