Spezialeinheiten der Polizei klettern zu Übungszwecken auf die Spitze des Kölner Doms. Bei der „Coloniade 2018“ nehmen zehn Teams aus Deutschland, der Schweiz, der Niederlande und des Zolls an einem Wettkampf der Spezialeinheiten teil. Foto: Polizei NRW/dpa

Unsere Kolumne über zehn Dinge, die Sie tun oder nicht tun sollten, von denen Sie dachten, schon alles zu wissen oder von denen Sie meinten, besser nichts wissen zu wollen.

Stuttgart - In unserer Kolumne stellen wir regelmäßig zehn Dinge vor, die Zeiten und Orte, Menschen und ihren Alltag besonders, einmalig oder irrwitzig machen. Zehn Dinge, die Sie tun oder nicht und sollten, von denen Sie dachten, schon alles zu wissen oder von denen Sie meinten, besser nichts wissen zu wollen.

Diesmal: Aus Anlass der „Coloniade 2018“ zehn verrückte Dinge, die Sie besser nicht tun sollten.

1. Kölner Dom besteigen

„Coloniade“ heißt ein viertägiger Wettkampf von Spezialeinsatzkommandos (SEK), der von der Kölner Polizei veranstaltete wird. Zehn Teams aus Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden messen sich in 13 atemberaubenden Aktionen. Bei einer Übung erklommen deutsche SEK-Beamte den 157,3 Meter hohen Nordturm des Kölner Doms.

2. Roofing

Ohne Sicherung auf hohe Bauwerke oder Gebäude klettern, um sich dort zu fotografieren oder filmen zu lassen. Roofer – meist Jugendliche und junge Erwachsene, die dieser Extremsportart nachgehen – wollen die städtische Infrastruktur aus ungewöhnlichen Perspektiven betrachten. Aber muss man für ein irrwitziges Risiko gleich sein Leben riskieren?

3. Cliff-Jumping

Sich von Klippen, hohen Felsen oder Brücken in die Tiefe zu stürzen, ist deutlich wagemutiger als vom Drei-Meter-Brett im Freibad zu springen. Der Weltrekord im Klippenspringen liegt derzeit bei 58,7 Meter.

4. Extrem Bungee

Bungee-Springen – sich aus größer Höhe, nur von einem Gummiseil gehalten, in die Tiefe zu stürzen – ist nur was für Hartgesottene. Dem freien Fall sind physikalisch keine Grenzen gesetzt, weshalb Fans dieser Extremsportart für den Adrenalin-Kick immer höhere Abgründe und größere Nervenkitzel suchen.

5. Gülle-Tauchen

In Klärwerken zu tauchen ist eine extrem geruchsintensive Art und Weise sich seinen Brötchen zu verdienen. Die Spezialtaucher dringen überall dorthin vor, wo kein Mensch sein möchte: Biogasanlagen, Silos, Abwasserleitungen und andere stinkende Umgebungen. So was sollte man Profis überlassen.

6. Free Solo

Steilhänge hochzuklettern wie Spiderman ist schon irrsinnig genug. Aber ohne jegliche Sicherung die senkrechte Granitwand des El Capitan im Yosemite-Nationalpark (US-Bundesstaat Kalifornien) zu erklimmen, wie Freerider-Superstar Alex Honnold, ist der ultimative Irrsinn.

7. XXXL-Ultra-Marathon

Um 42 Kilometer am Stück zu laufen, braucht es mehr als guten Willen und bequemes Schuhwerk. Marathonläufer nötigen einem Respekt ab. Aber die Teilnehmer des jährlich stattfindenden „Marathon des Sables“ sind die ganz Harten. Die Extremläufer kämpfen sich in sieben Tagen 230 Kilometer (fünf Etappen zwischen 20 und 40 Kilometer sowie eine Etappe von 80 Kilometern) bei glühender Hitze und schmerzenden Füßen durch die marokkanische Sahara.

8. Ice Hole Swimming

Eisbaden ist seit Jahrhunderten ein Volkssport in Ländern wie Russland oder Finnland, wo der Winter Gewässer natürlich zufrieren lässt. Die unverfrorensten Anhänger dieser eisigen Sportart suchen sich einen einsamen See, hacken ein Loch ins Eis und erfreuen sich am Fast-Kältetod.

9. Vulkan-Surfen

Mit 80 km/h auf einem schmalen Brett die Hänge eines Vulkans runterzurasen, ist nichts für schwache Nerven. Der beliebteste Hang bei Vulkan-Boardern ist der Cerro Negro, ein 728 Meter hoher aktiver Vulkan bei Leon im mittelamerikanischen Nicaragua.

10. Slack-Lining

Auf einem Seil zu balancieren, das wenige Zentimeter über dem Boden gespannt ist, ist schon schwer genug. Aber wenn es sich um ein Hochseil handelt, das in schwindelnder Höhe zwischen zwei Felsen gespannt wird, hört der Spaß auf.

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