Eine Fritteuse löste am Montagabend in einem Lokal in Renningen ein Feuer aus. Foto: SDMG

Die Feuerwehr rückte am Montagabend zu einem Lokal in Renningen aus. Dort fing eine Fritteuse Feuer, obwohl sie nicht am Strom angeschlossen war.

Renningen - Am Montagabend hat es in einem Lokal an der Bahnhofsstraße in Renningen (Kreis Böblingen) gebrannt. Wie die Polizei mitteilt, war der Grund hierfür eine Fritteuse, die anfing zu brennen.

Die zwei Inhaber benutzten das Gerät und zogen anschließend den Stecker. Gegen 22 Uhr brach dann das Feuer in der Gaststätte aus. Der Grund hierfür ist noch unklar, die Polizei vermutete, dass die Fritteuse möglicherweise überhitzte.

Rauch verursachte den meisten Schaden

Die Inhaber der Gaststätte versuchten noch, das Feuer selbst zu löschen. Dabei erlitten sie leichte Rauchvergiftungen. Die freiwillige Feuerwehr Renningen rückte mit 50 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen aus. Um 22.15 Uhr hatten sie das Feuer gelöscht und lüfteten anschließend das Lokal.

Die Flammen breiteten sich von der Fritteuse lediglich auf die Dunstabzugshaube aus, wie Erhard Mohr von der freiwilligen Feuerwehr am Dienstag mitteilte. Den meisten Schaden verursachte der Rauch, der die Küche des Lokals komplett unnutzbar machte. Die Gasträume seien ebenfalls verrußt.

Familie verließ ihre Wohnung

Die Räume über dem Lokal blieben laut Polizei unbeschädigt. Trotzdem verließ eine dreiköpfige Familie, die über dem Lokal wohnt, über die Nacht ihre Wohnung. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

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