Die Spurensicherung war den ganzen Sonntag vor Ort und sammelte Indizien zum Tathergang. Foto: 7aktuell.de/Alexander Hald

Eine Bluttat hat am Wochenende die Gemeinde Reichenbach an der Fils erschüttert. Die Obduktion der 32-jährigen Frau, die von Polizisten leblos in ihrer Wohnung gefunden wurde, bringt neue Erkenntnisse zur Todesursache.

Stuttgart - Nach dem gewaltsamen Tod einer 32-jährigen Frau in Reichenbach an der Fils (Kreis Esslingen) erwarten die Ermittler weitere Erkenntnisse durch die Obduktion der Leiche. Die Untersuchung fand am Montag statt. Sie ergab, dass die Frau an den Folgen von stumpfer Gewalteinwirkung gegen Kopf und Hals verstorben ist.

Dringend tatverdächtig ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft der 34-jährige Ehemann. Wie die Polizei berichtet, ist der Verdächtige am Montag geständig und spricht von Erinnerungslücken. Bei seiner Festnahme stand der 34-Jährige unter Alkoholeinfluss. Als Tatmotiv zieht die Polizei Beziehungsprobleme in Betracht.

Anwohner hatten am frühen Sonntagmorgen wegen eines lautstarken Streits des Ehepaares die Polizei alarmiert. In der Wohnung fanden die Beamten die leblose Frau. Nach Reanimationsversuchen konnte ein Notarzt nur noch ihren Tod feststellen. Der zwölfjährige Sohn des Paares schlief währenddessen im Haus. Die zehnjährige Tochter übernachtete bei Angehörigen. Beide Kinder sind inzwischen bei Verwandten untergekommen.

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