Regionalpräsident Thomas Bopp (CDU) ist nicht mehr angetreten – seine Partei aber legt zu. Foto: Lichtgut

AfD geht gestärkt aus der Wahl hervor. Die Grünen müssen eine herbe Niederlage verkraften.

Noch ist es zu früh für eine endgültige Bilanz, denn erst knapp die Hälfte der Wahlbezirke für die Regionalwahl in der Region Stuttgart ist ausgezählt. Das Gesamtergebnis wird in der Nacht zum Montag erwartet. Aber ein Trend wird schon jetzt deutlich: Auch bei der Regionalwahl hat die CDU noch einmal Stimmen gegenüber der Wahl vor fünf Jahren hinzu gewonnen. Damals hatte die Partei mit 24,15 Prozent nur den zweiten Platz belegt. Als – allerdings knappe – Sieger waren 2019 die Grünen aus den Wahlen zur Regionalversammlung hervorgegangen. Sie hatten 24,28 Prozent der Stimmen erhalten.

Die Grünen wiederum müssen voraussichtlich herbe Verluste verkraften. Es könnte durchaus sein, dass sie am Ende des Abends nicht einmal Platz zwei erreichen werden. Um diesen Platz gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Grünen, den Freien Wählern und der AfD, die gestärkt aus der Wahl hervorgehen wird.

657 Kandidatinnen und Kandidaten haben sich bei der Regionalwahl 2024 um die 80 Sitze in der Regionalversammlung beworben. Darunter sind 246 Frauen (37 Prozent) und 411 Männer (63 Prozent). Der Verbandswahlausschuss hat die eingereichten Wahlvorschläge geprüft und 13 Parteien sowie Wählervereinigungen zur Wahl zugelassen.