Raheem Sterling wurde in Bulgarien rassistisch beleidigt. Foto: picture alliance/dpa/Nick Potts

Nach den beschämenden Szenen beim EM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und England hat sich nun auch Raheem Sterling zu Wort gemeldet. Der 24-Jährige war in Sofia mit Affenlauten bedacht worden.

Sofia - Nach den rassistischen Vorfällen beim Fußballspiel der EM-Qualifikation zwischen Bulgarien und England (0:6) hat der zweifache englische Torschütze Raheem Sterling gegen Bulgariens Trainer Krassimir Balakov gestichelt. Der früherer Profi des VfB Stuttgart hatte vor der Partie in Sofia gesagt, England habe ein größeres Rassismus-Problem als Bulgarien. Sterling schrieb am Montag bei Twitter: „Mmmmh ... da bin ich mir nicht so sicher, Chef.“

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Der Schiedsrichter hatte das Spiel am Montagabend in der ersten Halbzeit zweimal wegen rassistischen Verhaltens bulgarischer Fans unterbrochen. Einheimische Zuschauer zeigten im Wassil-Lewski-Nationalstadion den Hitlergruß und imitierten Affenlaute.

Balakov sagte nach dem Abpfiff, er habe die Schmähgesänge nicht gehört. „Ich habe gesehen, dass der Referee das Spiel gestoppt hat“, erklärte der Coach, „aber ich muss auch sagen, es gab nicht nur das Benehmen der bulgarischen Fans, sondern auch der englischen Fans, die während der bulgarischen Nationalhymne gepfiffen und gegrölt haben.“

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