Die Freiwilligen Feuerwehren Kornwestheim und Asperg fingen das tropfende Benzin auf und dichteten das Leck ab. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein Lokführer bemerkt bei einer Bremsenkontrolle, dass aus einem Waggon seines Güterzugs Benzin ausläuft. Das löst einen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst aus.

Kornwestheim - Im Rangierbahnhof in Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) ist am Dienstagabend Benzin aus einem Waggon eines Güterzugs ausgelaufen. Wie die Polizei berichtet, bemerkte der Lokführer eines aus Ingolstadt kommenden Güterzuges gegen 20.10 Uhr die Lecklage, als er die Bremsen bei seinem planmäßigen Halt im Rangierbahnhof neu einstellte.

Vermutlich war ein Haarriss an einer Schweißnaht der Grund für das Leck

Anschließend alarmierte er die Bundespolizei. Bei dem Gefahrstoff handelte es sich um Benzin, das der Güterzug auf insgesamt 20 Kesselwagen geladen hatte. Ersten Ermittlungen zu Folge war ein Haarriss an einer Schweißnaht der Grund für den Austritt des Kraftstoffes. Die ebenfalls im Einsatz befindliche Freiwilligen Feuerwehren Kornwestheim und Asperg fingen das abtropfende Benzin auf und dichteten den schadhaften Waggon ab.

Kein Benzin ist ins Erdreich geflossen

Nach bisherigen Erkenntnissen ist kein Benzin ins Erdreich eingedrungen – hierzu ist nach Angaben der Polizei zu wenig Benzin ausgetreten. Der Rangierbahnhof Kornwestheim war wegen des Einsatzes in der Zeit von 20.54 Uhr bis 22.02 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt. Der Personenverkehr war hierdurch nicht betroffen.

Neben zwei Streifen des Bundespolizeireviers Stuttgart sowie den Kräften der freiwilligen Feuerwehr, war je eine Streife des Polizeireviers Kornwestheim und des städtischen Vollzugsdienstes im Einsatz. Ebenfalls alarmierte Rettungskräfte brachten den Lokführer anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus, da dieser über leichtes Schwindelgefühl klagte.

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