Rambos (Sylvester Stallone) letzter Auftritt kommt bei Kritikern nicht gerade gut weg Foto: 2019 Universum Film

Ausgerechnet Autor und "Rambo"-Erfinder David Morrell lässt kein gutes Haar an "Last Blood" - er schäme sich sogar, "damit in Verbindung gebracht" zu werden.

Bei den Kritikern kommt der fünfte und letzte Auftritt von John J. Rambo alias Sylvester Stallone (73, "Rocky") größtenteils nicht gut weg. Als stumpfer "Gewaltporno" wird "Last Blood" mancherorts bezeichnet - eine Einschätzung, die ein ganz besonderer Mann teilt: David Morrell (76) ersann 1972 die Figur des kriegsversehrten Vietnam-Veteranen, der in seiner US-Heimat vom System vergessen und von einem sadistischen Cop in den Wahnsinn getrieben wird. Via Twitter schimpft Morrell nun über Rambos aktuelle Kino-Rückkehr mit drastischen Worten.

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So pflichte er den im Tweet verlinkten Reviews bei, die "Last Blood" Gewaltverherrlichung und Rassismus gegenüber Mexikanern unterstellen. "Der Film ist ein Fiasko", schreibt Morrell. "Ich schäme mich, dass mein Name damit in Verbindung gebracht wird."

In Teil fünf, der rund elf Jahre nach dessen Vorgänger erschienen ist, wird die einzige Person von mexikanischen Menschenhändlern entführt und misshandelt, die Rambo als seine Familie ansieht. Dementsprechend gnadenlos rückt er gegen die Schergen an und lässt sie auf eine Art und Weise über die Klinge springen, die so selbst im ultrabrutalen vierten Teil noch nicht zu sehen war. Seit 19. September läuft "Rambo 5: Last Blood" mit einer FSK-Freigabe ab 18 Jahren in den deutschen Kinos.

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