Trauerfall: Bildung. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Studenten und Angestellte der Uni Hohenheim haben am Dienstag für mehr Geld demonstriert. Rund 150 Teilnehmer zogen mit Trillerpfeifen, Plakaten und Traktoren über den Campus.

Stuttgart - Schon zum dritten Mal haben am Dienstagmorgen Studenten und Angestellte der Uni Hohenheim für mehr Geld demonstriert. Rund 150 Teilnehmer zogen mit Trillerpfeifen, Plakaten und Traktoren über den Campus. Zurzeit verhandelt das Wissenschaftsministerium die Vergabe der Gelder bis ins Jahr 2025, der aktuelle Finanzierungsvertrag läuft 2020 aus. Die Hochschulen werfen dem Land vor, die Finanzierung nicht den steigenden Studierendenzahlen anzupassen. Laut Universität gebe das Land pro Student 3540 Euro weniger aus als noch 1998.

Auf der Abschlusskundgebung forderte Hauke Delfs vom Studierendenparlament das Land auf, endlich das nötige Geld in die Hand zu nehmen: „Unser Forschungsprojekt Humboldt reloaded, das wichtiger Teil unserer praxisnahen Lehre ist, wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Wir lassen uns das nicht gefallen.“ Das Projekt Humboldt reloaded ermöglichte den Studenten in Hohenheim bisher, neben den Vorlesungen auch in frühen Semestern schon groß angelegte Forschungsprojekte durchzuführen. Diese und weitere Projekte sollten ein berufsnahes Übungsumfeld bieten.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: